Burgenforum

Eppenstein / Granitzental / Stmk.
greenspirit - 1-8-2006 um 23:20


greenspirit - 1-8-2006 um 23:22

Die weithin sichtbare Burgruine Eppenstein wurde schon 1160 im Besitz der Traungauer urkundlich erwähnt und geht vermutlich auf eine noch ältere Holzburg, um 1000 n.Chr., auf dem obersten Felsen der Kalkklippe, hoch über dem Granitzental, zurück. Die Markgrafen Eppenstein, die sich nach ihrer Burg nannten, starben im Jahre 1122 aus und so kam die Burg Eppenstein in die hand der Wildoner. Herrand von Wildon, an der Verschwörung gegen den Böhmenkönig Ottokar führend beteiligt, mußte es sich gefallen lassen, daß sein Besitz von einem Getreuen des Premysliden besetzt wurde. Er sühnte nach Rache, und die kam als die Niederlage an der March 1278 das Ottokarische Reich beendete und der Wildoner sich nicht nehmen ließ, "seine" Burg Eppenstein persönlich zurückzuerobern und die Besatzung eigenhändig über die Klinge springen zu lassen.

Doch er hatte die Burg nicht lange inne, und ihm folgten als Besitzer die Kärntner Herzöge, die Colloredo, die Nádasdy, die Sessler und viele weitere. Durch den Umbau im Jahre 1437 hielt die Gotik auf Burg Eppenstein einzug, weitere Ausbauten erfolgten im späten 15. Jhdt. als die Teufenbacher als landesfürstliche Pfleger auf Burg Eppenstein saßen. Die Familie lag jedoch untereinander in derartigen Erbstreitigkeiten, das 1480 ein Teufenbacher die Burg einnahm und seine Schwester, die Besitzerin der Burg, in den Turm hatte werfen lassen. Erst zwei Jahre später konnte sie von eindringenden Ungarn befreit werden, die durch Verrat in die sonst uneinnehmabre Burg gelangten. Die Burg blieb jedoch nicht ungarisch, sondern kam in Besitz des Bischof von Seggau, Matthias von Scheidt, der jedoch im Jahre 1489 wiederum von ungarischen Heerscharen gefangen genommen wurde. Seit dem Jahre 1637 herrschte auf Burg Eppenstein abermals ein gewalttäiger Tyrann. Es war dies der Burggraf Christian Alban von Saurau, ein gewalttätiger Renaissancemensch. Es heißt, er hatte einem Kohlenträger, der ihm nicht rechtzeitig aus dem Weg ging, kurzerhand erschlagen und eine Vierzehnjährige vergewaltigt, bevor ihm eine hohe Geldstrafe zudiktiert wurde, zu deren Bezahlung sämtliche Güter eingezogen werden mußten. Da dies jedoch nicht ausreichte, warf man ihn in den Kerker am Grazer Schloßberges, wo er zwei Jahre später auch starb. Nach einem verheerenden Brand und einem Erdbeben im 16. Jhdt. wurde die Burg zwar wieder instand gesetzt, jedoch verfiel sie zur Ruine nachdem Mitte des 17. Jhdt. das heute leider verschwundene Schloß Neu-Eppenstein entstand. Seither ist die Burg Eppenstein Ruine.

Quelle: http://www.burgenkunde.at/steiermark/eppenstein/eppenstein.htm


greenspirit - 1-8-2006 um 23:25

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Egon - 2-8-2006 um 06:55

War vor 4 Wochen auch dort -

als Geheimtip

Die Ruine ist so sehr mit "Grünzeug" zugewachsen , daß Fotos besser im Winter gemacht werden sollten - wobei zu beachten ist , daß der schräge Aufgang zum Haupttor (Wappenschild) meist völlig vereist ist - eventuell Grödel oder Steigeisen mitnehmen


carinthian - 12-10-2006 um 09:31

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Otto von Floridus - 18-8-2011 um 18:03

Die Ruine Eppenstein wird durch den dortigen Burgenverein super gepflegt und weiter restauriert. :cool:


Otto von Floridus - 18-8-2011 um 18:04

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Otto von Floridus - 18-8-2011 um 18:05

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Otto von Floridus - 18-8-2011 um 18:06

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Otto von Floridus - 18-8-2011 um 18:08

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Otto von Floridus - 18-8-2011 um 18:10

Ich persönlich finde ja eine Holzstiege schöner als das Nirogedöns,aber bitte.;)


Egon - 22-10-2011 um 21:20

War vorigen Sonntag auf der gegenüberliegenden Talseite malen - man sieht von dort wie gut sie stategisch gestanden ist