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Autor Betreff: Dom zu Gurk - Gurker Dom
speerstark
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[*] Verfasst am: 22-8-2008 um 09:27
Dom zu Gurk - Gurker Dom



Im Dom zu Gurk, über dem Dach der großen Kanzel ist eine Person dargestellt, die in einem schwarzen Anzug herunterfällt.
Ich kann mir keinen Reim darauf machen, wer das sein könnte, oder darstellen soll.

Hat von euch jemand eine Idee, oder gar eine Erklärung?

(natürlich wieder ohne Blitz fotografiert und wie so oft, war das Gegenlicht "a Hund" - ich hoffe doch man kanns erkennen - der blaue Pfeil zeigt auf den fallenden Mann.

Sorry martin, der alte Dom ist furchtbar barockisiert, ich hoffe du verzeihst die Frage zur barocken Kanzel (interessiert mich wirklich!) ... dafür habe ich eh`eine Frage zum ältersten Teil ... siehe nächsten Eintrag hier

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Gurker Dom 05-2007 036 bs.jpg - 104.99kb
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speerstark
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[*] Verfasst am: 22-8-2008 um 10:04
Hemma-Sarkophag - Fugen



In der Krypta des Domes ist der Sarkophag der hl. Hemma v. Gurk (*995 - 1000, x 1045 ??). Im Dom in der Krypta seit 1174.
Der Sarkophag wurde mit einem barocken "Verbau" versehen (find ich unpassend, aber na ja, damals modern).

Zu meiner Frage:
Man sieht die Platten des Sarkophages, bzw. glaube ich zumindest, dass hinter den Platten nicht noch ein weiterer Schrein ist. Die Platten scheinen jedoch sehr genau zu sein und noch dazu mit einem Mörtel, der eher an moderne Mörtel erinnert, teilweise "verfugt zu sein" (siehe die horizontale Fuge zwischen der Sarkophag-Bodenplatte und der senkrechten Platte am oberen Bildrand, mittig. Das rot marmorierte links und rechts ist der barocke "Verbau")
Wenn man dazu den Marmorkopf ansieht, der den Sarkophag trägt, oder tragen soll (!) ist es vielleicht noch verständlicher was ich meine.
Vorstellbar wäre auch noch, insbesondere wenn man die anderen Köpfe ansieht, dass der Kopf älter ist und "wiederverwendet" wurde.
Soll ja in den besten heiligen-Familien vorkommen *gg*

Bild wieder ohne Blitz, aber ich denke man kann erkennen was ich meine.

Gerhard

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Gurker Dom 05-2007 002 bs.jpg - 100.45kb
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Herbert
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Motto: Drei Schlösser in Ruinen! Wie ward wohl zwischen ihnen. Von Fels zu Felsen einst verkehrt.

[*] Verfasst am: 22-8-2008 um 12:58


Zitat
Die Kanzel ein Entwurf der Gebrüder Giuseppe und Antonio Bibiena. (1740-41) Ausgeführt wurde sie durch die Bildhauer Kaspar Eckhard und Leopold Wasserbauer. Die Ikonographie der Kanzel stellt den Sieg der Wahrheit über Liebe und Irrtum dar. Über dem Kanzeldach der Geist der Wahrheit in Gestalt einer Taube. Darunter die Kirche als Hort der Wahrheit und Liebe, umgeben von Glaube und Hoffnung. Am Dach der Kanzel Sturz des Satans und eines Irrlehrers.

MfG Herbert

[

quote]Ursprünglich verfasst von speerstark
Im Dom zu Gurk, über dem Dach der großen Kanzel ist eine Person dargestellt, die in einem schwarzen Anzug herunterfällt.
Ich kann mir keinen Reim darauf machen, wer das sein könnte, oder darstellen soll.

Hat von euch jemand eine Idee, oder gar eine Erklärung?

(natürlich wieder ohne Blitz fotografiert und wie so oft, war das Gegenlicht "a Hund" - ich hoffe doch man kanns erkennen - der blaue Pfeil zeigt auf den fallenden Mann.

Sorry martin, der alte Dom ist furchtbar barockisiert, ich hoffe du verzeihst die Frage zur barocken Kanzel (interessiert mich wirklich!) ... dafür habe ich eh`eine Frage zum ältersten Teil ... siehe nächsten Eintrag hier
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Herbert
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Motto: Drei Schlösser in Ruinen! Wie ward wohl zwischen ihnen. Von Fels zu Felsen einst verkehrt.

[*] Verfasst am: 23-8-2008 um 11:13


Zitat
Ursprünglich verfasst von speerstark
In der Krypta des Domes ist der Sarkophag der hl. Hemma v. Gurk (*995 - 1000, x 1045 ??). Im Dom in der Krypta seit 1174.
Der Sarkophag wurde mit einem barocken "Verbau" versehen (find ich unpassend, aber na ja, damals modern).

Zu meiner Frage:
Man sieht die Platten des Sarkophages, bzw. glaube ich zumindest, dass hinter den Platten nicht noch ein weiterer Schrein ist. Die Platten scheinen jedoch sehr genau zu sein und noch dazu mit einem Mörtel, der eher an moderne Mörtel erinnert, teilweise "verfugt zu sein" (siehe die horizontale Fuge zwischen der Sarkophag-Bodenplatte und der senkrechten Platte am oberen Bildrand, mittig. Das rot marmorierte links und rechts ist der barocke "Verbau")
Wenn man dazu den Marmorkopf ansieht, der den Sarkophag trägt, oder tragen soll (!) ist es vielleicht noch verständlicher was ich meine.
Vorstellbar wäre auch noch, insbesondere wenn man die anderen Köpfe ansieht, dass der Kopf älter ist und "wiederverwendet" wurde.
Soll ja in den besten heiligen-Familien vorkommen *gg*

Bild wieder ohne Blitz, aber ich denke man kann erkennen was ich meine.

Der Sarkophag ruht auf den drei romanischen Kopkonsolen und an der Rückseite auf dem Kryptapfeiler. Eine weiterer
Sarkophag existiert nicht. Die Grabanlage wurde 1171 erstmals mit der Fertigstellung der Krypta erwähnt und im Jahre 1721 von Antonio Corradini mit rötlichen Marmorplatten ummantelt. Der urspüngliche Aufbau blieb dabei aber erhalten.

MfG Herbert

Gerhard
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speerstark
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[*] Verfasst am: 23-8-2008 um 21:24


3 Köpfe ... hier der 2.

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Gurker Dom 05-2007 006 bs.jpg - 86.9kb
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speerstark
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[*] Verfasst am: 23-8-2008 um 21:25


... der 3. Kopf

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Gurker Dom 05-2007 005bs.jpg - 98.78kb
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speerstark
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[*] Verfasst am: 27-8-2008 um 05:38


Die Um- und Anbauten faszinieren mich immer wieder.

Wurden die absichtlich nicht gänzlich versteckt?
Oder freigelegt?

Hier beim Eingang zum Gurker Dom

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Gurker Dom 05-2007 070 bs.jpg - 100.5kb
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chateaufort
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Motto: No Mood

[*] Verfasst am: 27-8-2008 um 16:39


Eindeutig freigelegt, auch wenn die Vermauerung nicht einmal die einfache Sockelschrägung aufnimmt. Das eingerollte Eckblättchen der Basis wurde bei der Zusetzung der Öffnung hierbei nicht beschädigt - ein Zufall oder Umsicht?
Es wäre interessant, historische Photographien der Situation zu sehen.

Grüße, chateaufort




"Ein Räthsel, [...] (dessen) Geheimniss sich nur allmählich zu entschleiern beginnt, muss immer wieder vom Forscher neu zu rathen versucht werden. Die beste Vorübung aber erscheint dazu die stets erneute Untersuchung des räthselhaften Objektes selbst." (C[hristian] Mehlis, Zur Dürkheimer Ringmauer, in: Jahresbericht der Pollichia / eines naturwissenschaftlichen Vereins der Rheinpfalz zu Dürkheim a. d. H., Bd. 37-39, 1881, hier S. 71)
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speerstark
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[*] Verfasst am: 13-11-2009 um 21:43


Ein nettes Detail in der Krypta:

Eine abgelatschte Stufe mit, wenn ich mich recht entsinne, Delphinen.
Ich glaub das ist eine (römische?) Spoile, aber sicher bin ich mir nicht.

Ave!
s.

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Gurker Dom 05-2007 032 bs.jpg - 77.75kb




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