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Autor Betreff: Hengisburg bei Hengsberg oder Wildon ?
gono38
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Motto: Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen

[*] Verfasst am: 14-9-2013 um 17:23


Zitat
Ursprünglich verfasst von Rambo
Kann man auf den Bildern irgendwo die Hengistburg erkennen?
Ob die Gabelung auf den Karten etwas mit einer Römerstrasse zu tun hat möchte ich bezweifeln. aber ich kann mich natürlich auch irren


jeder Mensch kann und darf sich irren Rambo, ....ich denke, der Sinn und Zweck des Lebens ist nicht um jeden Preis Recht zu haben sondern der Wahrheit auf der Spur zu bleiben....seine persönliche Mission zu finden....jeder von uns hat eine Mission...die wenigsten tun es.....für sich und den Rest der Welt.....nur hätte ich gerne mal eine Antwort auf meine Frage: Welches Argument spricht gegen den Standort St.Margarethen?

LG Gono
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Rambo
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[*] Verfasst am: 14-9-2013 um 18:20


Zitat
Ursprünglich verfasst von gono38
jeder Mensch kann und darf sich irren Rambo, ....ich denke, der Sinn und Zweck des Lebens ist nicht um jeden Preis Recht zu haben sondern der Wahrheit auf der Spur zu bleiben....seine persönliche Mission zu finden....jeder von uns hat eine Mission...die wenigsten tun es.....für sich und den Rest der Welt.....nur hätte ich gerne mal eine Antwort auf meine Frage: Welches Argument spricht gegen den Standort St.Margarethen?

LG Gono


St. Margarethen liegt meiner Meinung nach ungeschützt zwischen Buchkogel und Mur. wo soll hier eine Burg gestanden haben ?
Es ist unsicher wie der Lauf der Mur sich geändert hat. Gerade das Murknie ist ein neuralgischer Punkt. Ich nehme auch an, das es dort eher sumpfig war und schon daher eine Burg nur sehr schwer gebaut werden kann.

Ich nehme noch immer an Buchkogel
Aber es sind eben nur meine Gedanken.

Rambo hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
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karolyi
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[*] Verfasst am: 14-9-2013 um 21:29


Und wenn es auch die Wissenschaft nicht hören will, es ist alles im Leben subjektiv!
So jagen wir immer wieder Phantome nach die es sehr wohl gibt, die wir aber auf Grund unserer Vorurteile wohl kaum finden werden. So hat jeder für sich Recht und das ist auch gut so, sonst hätten wir keinen Meinungsaustausch.

l.G.

Karolyi
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gono38
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Motto: Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen

[*] Verfasst am: 15-9-2013 um 03:45


Zitat
Zitat
Ursprünglich verfasst von Rambo


St. Margarethen liegt meiner Meinung nach ungeschützt zwischen Buchkogel und Mur. wo soll hier eine Burg gestanden haben ?
Es ist unsicher wie der Lauf der Mur sich geändert hat. Gerade das Murknie ist ein neuralgischer Punkt. Ich nehme auch an, das es dort eher sumpfig war und schon daher eine Burg nur sehr schwer gebaut werden kann.

Ich nehme noch immer an Buchkogel
Aber es sind eben nur meine Gedanken.


Endlich Argumente gegen die Lage St.Margarethen über die wir reden können. Du meinst also, ungeschützt zwischen Buchkogel und Mur.......ich war ein paar mal dort, um mir das genauer anzusehen.......bin auch auf dem Buchkogel öfters rauf gegangen, weil ich auch diesem "Dietenburg Denken" verfallen war. Das Problem was ich dabei habe ist nicht die Lage, denn die ist perfekt, sondern die Natur, so blöd es jetzt klingen mag.....da oben liegen noch riesen Felsen und viele Steine aus weitaus früheren Zeiten(als der Buchkogel noch Meeresbrandung war) herum und das deudet für mich auf Unberührtheit hin. Ich denk mir mal, hätte da die grösste Burg der einstigen Mark gestanden, dann würd man diese Unberührtheit nicht mehr so vorfinden....aber wie gesagt, auch das sind nur meine Gedanken.
Der nächste Aspekt ist der Wald......der Buchkogel war um diese Zeit dicht bewaldet und wollte man nicht die Burg in einem unübersichtlichem Wald haben so hätte man den halben Berg abroden müssen.....auch diesen Aufwand will ich mir nicht vorstellen...
Mit der Mur und eventuellem Sumpfgebiet hab ich mich auch schon öfters auseinander gesetzt. Zum Einen liegt aber St.Margarethen selbst wohl 30-40 Meter über dem heutigem Murstand also hätte man da nie nasse Füsse bekommen und zum Anderen dürfte es wohl vor Tausend Jahren eine etwas wärmere Periode gegeben haben (ich habe mich mit dem Klima sehr lange beschäftigt und bin auf viele Quellen gestossen, dass es eine Warmzeit vom 9. bis zum 11 Jhdt. gegeben hat...z.b.in der Ausstellung Deutschlandberg auf der Burg wurde ein kriegerischer Stamm um 1000 herum genannt, der völlig nackt kämpfte...aber auch vieles andere deutet auf Warmzeit hin.....auch Klimaexperten nennen diese Zeit frühmittelalterliche Waermeperiode).......sonst wären z.b. in Bachsdorf nicht 2 Höfe getanden und Bachsdorf liegt auf Murhöhe also einiges tiefer als Margarethen.......1126 urkundlich in einer Schenkung erwähnt.
Die Römerstrasse ist für mich der interessanteste Aspekt an dem ganzen Thema, .....diese würde ja auch, wenn man der Sumpfgebiet Variante Achtung schenkt, von Hochwasser und Überflutung bedroht gewesen sein im Bereich Lebring Gabelung Lassnitz...........was ich mir aber nicht vorstellen kann, denn es handelte sich um den Haupthandelsweg, der auch zu dieser Zeit schon sehr frequendiert gewesen sein gewesen dürfte.

LG Gono
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Egon
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[*] Verfasst am: 15-9-2013 um 08:36


Zitat
Das mit den Verkehrsverbindungen ist auch so diskussionswürdige Sache. Ich suche zB schon seit vielen Jahren nach einen Übergang über die Gleinalpe in die Obersteiermark,(Murtal) Vermutungen Möglichkeiten kenne ich viele aber ich kenne kenne keinen einzigen wirklich gesicherten Übergang.
Natrülich kann ich mich an die verschiedenen Spezialisten halten, welche mit einer Wünschelrute sagen können wo einmal ein Weg, eine Strasse und sogar was weiß ich war. Dazu aber ist mir meine Zeit zu schade ich will Fakten.


Ich würde mir diesbezüglich mal die sog. "Römerstrasse"
ansehen die unterm Stüblergut (Gaberl ) Richtung Judenburg verlauft
- da sind 10 cm tiefe Radspuren in manchen Steinen zu erkennen
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Rambo
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[*] Verfasst am: 15-9-2013 um 10:09


Zitat
Zitat
Ursprünglich verfasst von Egon
Das mit den Verkehrsverbindungen ist auch so diskussionswürdige Sache. Ich suche zB schon seit vielen Jahren nach einen Übergang über die Gleinalpe in die Obersteiermark,(Murtal) Vermutungen Möglichkeiten kenne ich viele aber ich kenne kenne keinen einzigen wirklich gesicherten Übergang.
Natrülich kann ich mich an die verschiedenen Spezialisten halten, welche mit einer Wünschelrute sagen können wo einmal ein Weg, eine Strasse und sogar was weiß ich war. Dazu aber ist mir meine Zeit zu schade ich will Fakten.


Ich würde mir diesbezüglich mal die sog. "Römerstrasse"
ansehen die unterm Stüblergut (Gaberl ) Richtung Judenburg verlauft
- da sind 10 cm tiefe Radspuren in manchen Steinen zu erkennen

Danke
Diese "Strasse" kenne ich sehr gut
Ich denke allerdings eher an einen Übergang über die Gleinalpe
Da bieten sich mehrere Möglichkeiten an. Aber bis jetzt habe ich noch nichts gefunden. Einige habe ich bereits begangen, aber nichts aufregendes gefunden. Zwar habe ich im Murtal einen vermutlichen Strassenverlauf gefunden, aber den Übergang noch nicht. Es ist halt ein wenig schwer in so einem großen Gebiet was zu finden, man mus sehr viel Zeit opfern wenn man dieses Gebiet begehen will.
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gono38
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[*] Verfasst am: 15-9-2013 um 12:30


Zitat
Zitat
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Ursprünglich verfasst von Egon
Das mit den Verkehrsverbindungen ist auch so diskussionswürdige Sache. Ich suche zB schon seit vielen Jahren nach einen Übergang über die Gleinalpe in die Obersteiermark,(Murtal) Vermutungen Möglichkeiten kenne ich viele aber ich kenne kenne keinen einzigen wirklich gesicherten Übergang.
Natrülich kann ich mich an die verschiedenen Spezialisten halten, welche mit einer Wünschelrute sagen können wo einmal ein Weg, eine Strasse und sogar was weiß ich war. Dazu aber ist mir meine Zeit zu schade ich will Fakten.


Ich würde mir diesbezüglich mal die sog. "Römerstrasse"
ansehen die unterm Stüblergut (Gaberl ) Richtung Judenburg verlauft
- da sind 10 cm tiefe Radspuren in manchen Steinen zu erkennen

Danke
Diese "Strasse" kenne ich sehr gut
Ich denke allerdings eher an einen Übergang über die Gleinalpe
Da bieten sich mehrere Möglichkeiten an. Aber bis jetzt habe ich noch nichts gefunden. Einige habe ich bereits begangen, aber nichts aufregendes gefunden. Zwar habe ich im Murtal einen vermutlichen Strassenverlauf gefunden, aber den Übergang noch nicht. Es ist halt ein wenig schwer in so einem großen Gebiet was zu finden, man mus sehr viel Zeit opfern wenn man dieses Gebiet begehen will.


Der alte Handelsweg aus der Römerzeit, den Rambo hier meint, ging meines Wissens durch Kainach Richtung Galmansegg dann hinauf bei Hauenstein vorbei bis zum Gleinalmschutzhaus. Dieses uralte Gebäude beweist, dass der Römerweg (Strasse) dort vorbei ging. Hier wurden im Keller Salz und Wein zwischen gelagert. Dann ging der Weg Richtung Übelbach weiter.......aber wir sollten nicht zu weit vom Thema abdriften.....klar ist, dass die Betrachtung der Handelswege der Römer sehr wichtig ist wenn man wichtige Anlagen lokalisieren möchte.....und die Hengisburg war die wichtigste davon....Auch das spricht dafür dass sie nicht weit entfernt von dem damaligen Haupthandelsweg (der Römerstrasse), bzw. nach meiner Vermutung sogar direkt darauf, gestanden hat.

Aber vielleicht sollten wir einen eigenen thread eröffnen der sich nur den Römerstrassen in Österreich widmet.

LG Gono

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Motto: Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen

[*] Verfasst am: 15-9-2013 um 16:31


ui....mehr als 20.000 Aufrufe bisher......bin beeindruckt.
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Egon
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[*] Verfasst am: 15-9-2013 um 16:39


Zitat
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Das mit den Verkehrsverbindungen ist auch so diskussionswürdige Sache. Ich suche zB schon seit vielen Jahren nach einen Übergang über die Gleinalpe in die Obersteiermark,(Murtal) Vermutungen Möglichkeiten kenne ich viele aber ich kenne kenne keinen einzigen wirklich gesicherten Übergang.
Natrülich kann ich mich an die verschiedenen Spezialisten halten, welche mit einer Wünschelrute sagen können wo einmal ein Weg, eine Strasse und sogar was weiß ich war. Dazu aber ist mir meine Zeit zu schade ich will Fakten.


Ich würde mir diesbezüglich mal die sog. "Römerstrasse"
ansehen die unterm Stüblergut (Gaberl ) Richtung Judenburg verlauft
- da sind 10 cm tiefe Radspuren in manchen Steinen zu erkennen

Danke
Diese "Strasse" kenne ich sehr gut
Ich denke allerdings eher an einen Übergang über die Gleinalpe
Da bieten sich mehrere Möglichkeiten an. Aber bis jetzt habe ich noch nichts gefunden. Einige habe ich bereits begangen, aber nichts aufregendes gefunden. Zwar habe ich im Murtal einen vermutlichen Strassenverlauf gefunden, aber den Übergang noch nicht. Es ist halt ein wenig schwer in so einem großen Gebiet was zu finden, man mus sehr viel Zeit opfern wenn man dieses Gebiet begehen will.


Der alte Handelsweg aus der Römerzeit, den Rambo hier meint, ging meines Wissens durch Kainach Richtung Galmansegg dann hinauf bei Hauenstein vorbei bis zum Gleinalmschutzhaus. Dieses uralte Gebäude beweist, dass der Römerweg (Strasse) dort vorbei ging. Hier wurden im Keller Salz und Wein zwischen gelagert. Dann ging der Weg Richtung Übelbach weiter.......aber wir sollten nicht zu weit vom Thema abdriften.....klar ist, dass die Betrachtung der Handelswege der Römer sehr wichtig ist wenn man wichtige Anlagen lokalisieren möchte.....und die Hengisburg war die wichtigste davon....Auch das spricht dafür dass sie nicht weit entfernt von dem damaligen Haupthandelsweg (der Römerstrasse), bzw. nach meiner Vermutung sogar direkt darauf, gestanden hat.

Aber vielleicht sollten wir einen eigenen thread eröffnen der sich nur den Römerstrassen in Österreich widmet.

LG Gono


Ein eigener Thread über die Römerstraßen macht durchaus Sinn aber der Weg über Kleinalmschutzhaus war sicher unwichtig denn neben der Hauptstrecke Palten Liesingtal Bruck war Hohentauern Oberzeiring Judenburg Gaberl / Salzstiegel der kürzeste Weg in den Raum Leibnitz wobei nicht auszuschließen ist . das im Falle von lokalen Fehden auch Umwege in kauf genommen wurden
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gono38
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Motto: Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen

[*] Verfasst am: 15-9-2013 um 16:57


Zitat

Ein eigener Thread über die Römerstraßen macht durchaus Sinn aber der Weg über Kleinalmschutzhaus war sicher unwichtig denn neben der Hauptstrecke Palten Liesingtal Bruck war Hohentauern Oberzeiring Judenburg Gaberl der kürzeste Weg in den Raum Leibnitz


Ob der Weg übers Gleinalmschutzhaus unwichtig war, möchte ich nicht beurteilen......fest steht, dass sogar später eine Burg gebaut wurde, um diesen Weg zu sperren/schützen.....nämlich per Hauenstein.....um das ganz genau beurteilen zu können, müsste man wissen, von wo bis wo die Handelsleute gereist sind und welche Waren sie von wo bis wo transportierten......die Region in der Weststeiermark war auch schon im früheren Mittelalter sehr frequendiert.....das beweist uns die Primaresburg bei Köflach, welche ebenso noch nicht lokalisiert werden konnte........aber auch hiert gilt sich an die Handelsruten zu halten um Erkenntnis zu gelangen.

LG Gono
P.S. ganz von Egon zu Egon;)
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karolyi
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[*] Verfasst am: 15-9-2013 um 19:22


Es ist ganz klar ersichtlich, dass sich hier bei der besagten Hengsenburg Archäologen und Historiker einen erbitterten Wettstreit liefern. So auch auf diesen zwei Seiten zu erkennen.

http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.h/h472164.htm
http://www.hengist.at/arch%C3%A4ologie/grabung-%E2%80%9Eim-rasental%E2%80%9C....

l.G.

Karolyi
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[*] Verfasst am: 16-9-2013 um 11:12


Zitat
Ursprünglich verfasst von karolyi
Es ist ganz klar ersichtlich, dass sich hier bei der besagten Hengsenburg Archäologen und Historiker einen erbitterten Wettstreit liefern. So auch auf diesen zwei Seiten zu erkennen.

http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.h/h472164.htm
http://www.hengist.at/arch%C3%A4ologie/grabung-%E2%80%9Eim-rasental%E2%80%9C....

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Karolyi


Danke für diese interessanten links......siehst Du es tatsächlich als Wettstreit?

LG Gono
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Oliver de Minnebach
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Motto: Wen interessiert Bauforschung?!?

[*] Verfasst am: 16-9-2013 um 14:43


Zu den Bildern die du gepostet hast:

Das ist doch alles nicht unser "Kulturraum", bis aus die Darstellung (1.) aus dem 11. Jahrhundert.

Das ist ja nicht automatisch auf uns umlegbar.
Es gibt schlichtweg nichts definitives aus dieser Zeit. Nur im Zentralraum sind Massivbebauungen in Mörtelbindung bekannt. Das näheste das ich kenn wär das Kloster Müstair (CH) oder die erst in der Auswertung befindliche Burg in Thaur (Tirol).
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karolyi
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[*] Verfasst am: 16-9-2013 um 16:27


Zitat
Ursprünglich verfasst von gono38
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Ursprünglich verfasst von karolyi
Es ist ganz klar ersichtlich, dass sich hier bei der besagten Hengsenburg Archäologen und Historiker einen erbitterten Wettstreit liefern. So auch auf diesen zwei Seiten zu erkennen.

http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.h/h472164.htm
http://www.hengist.at/arch%C3%A4ologie/grabung-%E2%80%9Eim-rasental%E2%80%9C....

l.G.

Karolyi


Danke für diese interessanten links......siehst Du es tatsächlich als Wettstreit?

LG Gono


Hallo Gono,

versuch es auch einmal mit diesem Buch.
ISBN :978-3-85333-226-9

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gono38
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[*] Verfasst am: 16-9-2013 um 20:57


Zitat
Ursprünglich verfasst von Oliver de Minnebach
Zu den Bildern die du gepostet hast:

Das ist doch alles nicht unser "Kulturraum", bis aus die Darstellung (1.) aus dem 11. Jahrhundert.

Das ist ja nicht automatisch auf uns umlegbar.
Es gibt schlichtweg nichts definitives aus dieser Zeit. Nur im Zentralraum sind Massivbebauungen in Mörtelbindung bekannt. Das näheste das ich kenn wär das Kloster Müstair (CH) oder die erst in der Auswertung befindliche Burg in Thaur (Tirol).


Lieber Olliver!
Ich weiss Deine Bauforschungsfachkenntnisse sehr zu schätzen und messe allgemein Deinen Beiträgen einen hohen erkenntnisreichen Stelllenwert bei.
Aber auch Du solltest Dir mal richtig bewusst über die Wichtigkeit der Hengisburg im Frühmittelalter werden......das war nicht die unwichtige Kasperlburg von irgendwo wo der Fuchs dem Hase gute Nacht sagt......es handelt sich hierbei um so ziemlich die wichtigste Burg in Ostarrichi später auch als Mark Österreich bezeichnet. Man liest von Kaisern des römisch deutschen Reiches, von Königen bis hin zu Päpsten die mit dieser Burg zu tun hatten.......Was gab es zentraleres oder Wichtigeres zu der Zeit?? Also von dem her würde ein bisschen Mörtel meine kleinste Sorge sein........aber grundsätzlich hast Du vermutlich recht......aber wie gesagt, bei der Hengisburg scheint alles etwas anders gewesen zu sein.
abgesehen davon hab ich nirgends geschrieben, dass die Hengisburg ein Bollwerk an Mauern zu bieten hatte.....ganz im "Gegenturm".....im wahrsten Sinn des Wortes.;)

LG Gono
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Herbert
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Motto: Drei Schlösser in Ruinen! Wie ward wohl zwischen ihnen. Von Fels zu Felsen einst verkehrt.

[*] Verfasst am: 20-9-2013 um 07:50


und ist
Zitat
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Zitat

@ Gono
Ich schätze dein Engagement und deine Interesse.
Erlaube mir jedoch einige Dinge zu deinem letzten Beitrag anzumerken
Wenn es Urkunden gibt welche die Kirche St. Margarethen als Kirche innerhalb der Henigstburg angeben wozu dann die Frage wo diese Burg einst gestanden hat? Dann wäre diese Jahrzehnte vielleicht auch Jahrhunderte alte Diskussion über den Standort unnötig und unsinnig. Mir ist keine solche Urkunden bekannt. Aus welcher Zeit sind diese Urkunden, von wem sind sie. Ich glaube auch nicht so recht, dass ein Papst sich um eine „kleine Kirche“ in einer Burg Sorgen machte. Es könnte eigentlich nur Papst Agapitus II. oder Johannes XII. sein, welche zur Zeit der Zerstörung der Hengistburg ihr Amt ausübten.


Im Jahr 1066 wird eine Kirche „innerhalb der Hengistburg“ urkundlich erwähnt. Ob es sich dabei um St. Margarethen handelte, ist nicht sicher.......aber bewiesen ist dadurch, dass es eine Kirche innerhalb der Burg gab.
Die Kirche von St. Margarethen wird schon im Jahre 1126
urkundlich genannt als „ecclesia Hengiste“ (Kirche zu Hengst) und war Eigenkirche der Grafen von Lurngau (Oberkärnten). Damals erwarben die Lurngauer vom Salzburger Erzbischof für ihre Kirche das Tauf- und Begräbnisrecht sowie u. a. Zehente in Bachsdorf („Parscalchisdorff“).
Zehn Jahre später, 1136, schenkte Bischof Altmann von Trient dem von seiner Familie gestifteten Kloster Suben am Inn „ad Heingist ecclesiam“, also die „Kirche am Hengist“, mit bestimmten Grundstücken.
Als der Papst Paganelli, welcher 1145 zum Papst ernannt wurde,1146 dem Stift Suben seine Besitztümer
bestätigte, findet sich darunter auch die „ecclesia Sanctae Margarethae virginis „ad Henngst“.
Somit ist für mich mal bewiesen, dass der Buchkogel als Hengst bezeichnet wurde und die erst später, nämlich 1219 erstmals urkundlich erwähnte Laurentius Kirche bei Hengist anscheinend in diesem Besitztum nicht aufscheint.....jetzt kann man sich fragen warum? Für mich irgendwie logisch, .....die Kirche dürfte keinen wichtigen Stellenwert gehabt haben zu dieser Zeit sonst wäre sie wohl in der Besitzurkunde des Papstes erwähnt worden.

Zitat

Ich weiß nicht ob in der Kirche oder in der Umgehung von St. Margarthen gegraben wurde. Aber wenn es dort bereits Grabungen gab, so gibt es auch Grabungsberichte.
Wenn jedoch dort noch nie gegraben wurde, so kann man davon ausgehen, dass auch die Archäologen keinen Hinweis darauf haben, dass dort die Hengistburg gestanden hat. Wenn es also Urkunden aus der Zeit der Hengistburg gibt welche den Standort anführen, was ich sehr bezweifle, so wäre das ein komischer Zufall, das niemand diesen Urkunden Glauben geschenkt hat und unzählige Historiker, Archäologen und Heimatforscher einen Phantom nachjagen für welches es gesicherte Urkunden über den Standort gibt. Das wäre auch wieder sehr hinterfragenswürdig oder?


Rambo, ich geb Dir schon Recht, dass seit Jahren über den Standort diskutiert wird......eben aus dem Grund, weil es bis dato noch keinen archäologischen Beweis gibt,....und die Hengisburg zumindest in dieser Hinsicht viel Raum für Spekulationen offen lässt. Allerdings, wenn man das mit den Funden mal weg lässt, die ohnehin vielleicht nie ans Tageslicht treten, dann ist die Beweislage für den Standort St.Margarethen in jeder Hinsicht erdrückend.
Auch sind bei allen anderen angesprochenen möglichen Standorten immer wieder Argumente zum Vorschein gekommen,
warum sie dort auf keinen Fall gestanden haben kann.......Beispiel Wildoner Schlosskogel zu klein und man sieht den Süden nicht ....Beispiel Seckau, weil es ausserhalb der Landesgrenzen lag und zu weit entfernt vom Hengist liegt......usw. usw.....beim Standort St.Margarethen hab ich bisher noch kein einzig solches Argument gehört....hier scheint alles perfekt zusammen zu passen. Lage zum Hengist,alte römische Gabelung, sowohl Mur als auch Lassnitz konnte von dort gesperrt werden.....Rückzugsmöglichkeit....mit Bachsdorf jetzt auch den Bauernstand geklärt und Stadelhöfe in der Nähe.....super topografische Lage.....Nahe an der Landesgrenze.....usw. usw.... weisst Du ein einziges Argument, abgesehen von Funden, das gegen diese Lage spricht?

Zitat

Keramik müsste in einer Burganlage wie der Hengistburg massenhaft vorhanden gewesen sein, also kann man annehmen, dass man auch sehr viele „Scherben“ findet. Das war auch auf der Dittenburg der Fall auch da wurden Unmengen an Keramik gefunden. Warum also sollte es bei der Hengistburg anders sein?


Wenn es massenhaft Kermik gäbe, dann hätte man die längst gefunden.......bei der Anzahl an Hobbyarchäologen die heutzutage durch Feld und Flur tümpeln.;)

Es wäre ja auch gut möglich dass bei der Hengistburg alles ein bisschen anders abgelaufen ist......Zerstörung Plünderung und dann noch der Aspekt, dass die Kirche danach volle Funktion behielt und möglicherweise den ganzen Krempl wegräumen liess um einen schönen Kirchhof und Umgebung zu haben.......bei der Dietenburg gabs nichtmal eine Kirche und der Krempl schien niemand gross zu stören.


Zitat

@Gono, wie sieht deiner Meinung nach ein frühmittelalterliches Mauerwerk aus ? Wie kannst du mit solcher Sicherheit sagen, das ist Frühmittelalterlich?
Ich meine auch mit der Kirche von St. Margarethen haben sich unzählige Historiker, Kirchenkundler Laien und Heimatforscher beschäftig, die Erbauungsgeschichte wurde erforscht also alles was man über die Kirche weis ist „fast“ lückenlos erforscht.
Ich lese bei Janisch Band II, Seite 210
Zitat: Die Kirche ist unbedeutend, und besitzt keine interessanten Objekte
Wie können sich also diese Fachleute Wissenschafter usw. so irren ??


Ich bin mir gar nicht so sicher, ob diese Kirche bisher gar soviel historische uns insbesondere archäologische
Aufmerksamkeit erhielt wie Du es hier darstellst. Abgesehen davon hab ich mal gelesen, dass nur einige Reste des Unterbaus noch vorhanden sind und die Kirche im späten Mittelalter völlig neu überbaut wurde........daher ist es wahrscheinlich selbst für Vollprofis auf diesem Gebiet sehr schwierig etwas frühmittelalterliches zu finden.....ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es die Pfarre zulässt, hier Mauern wegzureissen oder gar Löcher zu puddeln.....Du vielleicht??

Zitat

Für dich mag das als eindeutiger Beweis gelten, für einige andere auch Ohne wissenschaftlichen Beweis, ohne eindeutigen archäologischen Befund, eine These mehr, eine Möglichkeit mehr.
Wer soll das Mauerwerk freilegen? Wer soll all das heutzutage bezahlen?
Ich wüsste nur die Möglichkeit über einen Verein mit Unterstützung der Gemeinden eine solche Grabung zu finanzieren.


Rambo.....ihr habt in den 70er Jahren schon lang und breit darüber diskutiert und zig Standorte durchgekaut und es sind bisher keine archäologischen Funde zu Tage getreten, welche die Lage der Burg beweisen. Doch was hat sich seitdem geändert? Der Informationsfluss hat sich durch das Internet extrem verbessert. Und wenn Du alle hier geposteten Beitrage nochmal liest, dann handelt es sich hier um eine enorme Ansammlung an Quellen unterschiedlicher Herkunft. Ein Informationspool den es damals noch nicht gab. Jedem Laien wird, so wie mich, wird dadurch ermöglicht, die bisherigen gesammelten Daten aus diversen Büchern, Urkunden, Karten und sonstigen Quellen per Knopfdruck übersichtlich zusammenstellen zu können. Auch das war damals noch nicht in dieser schnellen Form möglich man musste alle Hebel in Bewegung setzen, um mal z.b. an ein vernünftiges Buch zu kommen. Ich z.b. hab in den letzten paar Jahren ja auch nicht geschlafen, sondern alles gesammelt was mit dem Thema Hengisburg zu tun hat.................natürlich ist es auch wichtig die Äpfel von den Birnen zu trennen und zu sortieren,......aber genau das ist auch erst heutztage möglich.

LG Gono
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Herbert
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[*] Verfasst am: 20-9-2013 um 08:28


Könnt ihr mir sagen ob die Hengistburg mit der historischen Person des Hengist auch Hengest , einem anglo-sächischen Eroberer, der die Grafschaft Kent in England erobert hat, in einen historischen Zusammenhang steht ? Und gibt es in Europa noch eine weitere Hengistburg ?

MfG Herbert
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karolyi
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[*] Verfasst am: 20-9-2013 um 17:37


Zitat
Ursprünglich verfasst von Herbert
Könnt ihr mir sagen ob die Hengistburg mit der historischen Person des Hengist auch Hengest , einem anglo-sächischen Eroberer, der die Grafschaft Kent in England erobert hat, in einen historischen Zusammenhang steht ? Und gibt es in Europa noch eine weitere Hengistburg ?

MfG Herbert


Gute Frage Herbert!

l.G.

Karolyi
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[*] Verfasst am: 8-12-2015 um 15:15


Hallo

und wie gehts jetzt weiter..?!

gibt's gono38 noch, und haben sich neue Erkenntnisse ergeben..?!

mfG.
Andreas
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Wohnort: Maria Lankowitz
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Motto: Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen

smile.gif Verfasst am: 28-1-2016 um 14:32
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debonoo
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Beiträge: 21
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[*] Verfasst am: 18-2-2016 um 16:59


Hallo gono..

wie kann man dich in Natura erreichen..?!
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