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Autor Betreff: Forums Essen - Samstag, 04. April 2009 in Yspertal: Nebenan die Kirche; der GRABSTEIN !!
speerstark
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[*] Verfasst am: 22-4-2009 um 21:11


Hallo Ihr!

Wo kann man etwas über die Wimberger lesen? (Buch, Katalog, Heftl , ...)
Am (inneren) Gürtel in Wien gibt es das Hotel Wimberger, die wissen aber leider an der Rezeption nix von Wimbergern dort bei der Ruine :cool:
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Wilhelm von Baumgarten
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Motto: Schildes ambet ist min art !

[*] Verfasst am: 23-4-2009 um 16:20


Da hättest aber auch nach UFO-Landungen fragen können, da hätten die vielleicht mehr gewußt.

1280 wird Adelheid de Wunberch, die Witwe des Friedrich, und ein Chunrad de Wunberch genannt. Anfang des 14.Jhd. folgen Otto, Wilhelm und Jans Wunberger und Katharina de Wunberg. Um 1332 fällt die Burg an die Seisenegger.




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Rüdiger
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[*] Verfasst am: 21-6-2010 um 08:21


@Wilhelm v. Baumgarten:
Die Tempelritter sind weiter gekommen als man vielleicht glaubt - es wird angenommen, dass die Burg Lockenhaus mit dem (rekonstruierten) Kultraum eine templerische Anlage ist. Das Kreuz auf dem Grabstein ist eindeutig ein Templerkreuz, ähnliche Grabsteine finden sich in Kilneuair Church, Loch Awe, in Kilmartin Church und in Kilmory, alle Argyll, Schottland (Baigent/Leigh, Der Tempel und die Loge, Bergisch Gladbach 1990, Bildteil).
Es ist ein Irrtum, zu meinen, dass die Templer mit der Hinrichtung ihres Großmeisters verschwunden sind; der Orden scheint - durchaus mit Billigung örtlicher Geistlichkeit - noch eine zeitlang bestanden zu haben. Ein Teil der Überlebenden könnte bei den Johannitern untergetaucht sein, ein Teil ist offenbar nach Schottland gekommen.
Bis die Nachricht von der Zerschlagung des Ordens nanch Österreich gekommen ist, wird es wohl gedauert haben ...
LG
Rüdiger:cool:
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Wilhelm von Baumgarten
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[*] Verfasst am: 21-6-2010 um 16:08


Danke, lieb gemeint, aber ich/wir gehen auf der Lockenhaus ein und aus, haben gerade erst auf der Burg das "Kreuzritterfest" abgehalten http://www.primanocte.at , http://www.lockenhaus.primanocte.at , http://www.huscarl.at ). Außerdem machen wir auch Burgführungen auf der Lockenhaus (fast jeden Sa. von Mai bis September oder gegen Voranmeldung). Weiters wird es im Oktober voraussichtlich eine Gedenkveranstaltung anlässlich des "Schwarzen Freitag" geben. Wenn du Interesse hast kannst ja mal vorbeischauen !

Tip: Gerhard Volfing: "Auf den Spuren der Templer in Österreich" oder "Die Macht des Templerordens" oder "Cruciferi" - erhältlich bei http://www.amazon.at oder im Burgshop.




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Rüdiger
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[*] Verfasst am: 21-6-2010 um 17:04


Daher der Tempelritter-Wahlspruch!
LG
Rüdiger:cool:
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Wilhelm von Baumgarten
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Motto: Schildes ambet ist min art !

[*] Verfasst am: 22-6-2010 um 08:17


Noch ein Tip: http://www.amazon.de/Chant-Templiers-Ensemble-Organum/dp/B000H7ZZYC/ref=pd_si...



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Zeobit
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[*] Verfasst am: 6-7-2010 um 22:00


Hallo zusammen, nachdem ich jetzt schon einige Zeit mitlese dachte ich mir, das wär jetzt ein guter Augenblick, auch mal was zu schreiben :)
Wenn wir nämlich gerade dabei sind, das Kreuz den Tempelrittern zuzuordnen, mag mir dann jemand erklären, was die in Keutschach, 10 Km südwestlich von Klagenfurt zu suchen haben? An der dortigen Kirche findet sich nämlich folgende Grabplatte (Bild leider nicht von mir, sondern von http://www.suehnekreuz.de/oesterreich/kaernten/keutschach.htm#3 die Seite behauptet 12. Jhd, der Anschlag an der Kirche selbst spricht nur von Romanik):

Zeobit hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
KEUTSCH6.jpg - 19.59kb
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Wilhelm von Baumgarten
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[*] Verfasst am: 7-7-2010 um 17:33


Generell könnte man die Templer entlang der alten Pilger- und Fernhandelsstraßen finden. Führt dort ein alter Handelsweg vorbei ?
Gibt es in der Gegend noch andere Steine oder Anlagen die mit den Templern in Verbindung stehen könnten ?

Zur Erklärung: da ein Hauptziel des Ordens der Schutz der Pilger war, übte der Orden entlang der Reiserouten eine Art Polizeifunktion aus. Und da sie zusätzlich nur unter dem Dach von Brüdern nächtigen durften haben sie entlang der Hauptstraßen Stützpunkte angelegt, die auch von Pilgern als Unterkunft genutzt werden konnten (wie z.B. Lockenhaus an der Bernsteinstraße). Meistens waren diese "Häuser" aber keine Burgen, sonder meist nur große Wirtschaftshöfe, die maximal leicht befestigt waren.




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Zeobit
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[*] Verfasst am: 17-7-2010 um 22:24


Danke für deine Antwort, es gibt zwar bei Keutschach eine Ruine, aber dass die mit den Templern in Verbindung steht ist mir unbekannt, andere derartige Steine sind mir leider ebenfalls keine untergekommen.

Die Frage nach den Handelswegen kann ich auch nicht endgültig beantworten, aber rein grographisch kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass eine überregionale Verbindung ausgerechnet dort vorbeiläuft, nicht zuletzt, weil Klagenfurt selbst im 12. Jhd. gerade erst langsam heraufdämmert...
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karolyi
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[*] Verfasst am: 18-7-2010 um 17:54


Vorsicht mit der Aussage "Klagenfurt erst im 12. Jhd.", das schreiben die Geschichtschreiber und die beginnt erst ab den Spanheimer Geschlecht. Es ist die Furt wesendlich älter und von der wednischen Vergangenheit will man in Kärnten nichts wissen. Dennoch war hier im Raum Klagenfurt bereits zur römerzeit schon ein alter Handelsweg!
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Zeobit
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[*] Verfasst am: 29-7-2010 um 14:02


Vorsicht mit den Vorurteilen gegenüber Kärntnern, ich bin ebenfalls ein solcher, und, dass man bei uns dazu neigt, gewisse Kapitel der Geschichte so zu verdrehen, wies einem ins politische Geschick passt, ist mir durchaus klar und zutiefst zuwieder. Aber diese Diskussion hat hier nichts verloren....

Auch, dass es einen antiken Handelsweg gegeben haben muss (Aquileia <-> Virunum ect...) ist mir bewusst, nur dessen genauen Verlauf kenne ich nicht. Aber das er genau durch das kleine Seitental, in dem Keutschach liegt, verlaufen hat, mag ich mir nicht so recht vorstellen, zudem war das Sumpfgebiet an dessen östlicher "Ausgang" den Zisterziensern 1142 immerhin abgelegen genug, dort das Kloster Viktring zu gründen.
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Wilhelm von Baumgarten
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[*] Verfasst am: 29-7-2010 um 15:30


Aber da die Templer stets mit den Zisterziensern in guten Einvernehmen standen, könnte es hier einen Berührungspunkt geben. Templerniederlassungen liegen auch oft in der Nähe von Zisterzienserklöstern (z.B. Lockenhaus - Klostermarienberg oder Friedersbach - Zwettl, ect.)



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