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Autor Betreff: Burgreste in F ... wie alt?
speerstark
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[*] Verfasst am: 17-7-2009 um 21:00
Burgreste in F ... wie alt?



In St.Sauveur-en-Puisaye nicht weit weg von St. Fargeau und Guédelon, also Burgund.

... eine Burg, Reste davon.
Außer dass in jüngerer Zeit dort eine gaaaanz bekannte Schriftstellerin lebte (den Namen von der Tante hab` ich noch nie gehört und hab` ihn mir auch nicht gemerkt) habe ich nichts darüber erfahren können.

Weiss jemand etwas darüber?
Wie alt könnte das Ding sein?

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St Sauveur en Puisaye 004 bs.jpg - 110.99kb




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speerstark
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[*] Verfasst am: 17-7-2009 um 21:01


én Detail

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St Sauveur en Puisaye 010 bs.jpg - 117.96kb




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speerstark
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[*] Verfasst am: 17-7-2009 um 21:02


Rückseite

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St Sauveur en Puisaye 016 bs.jpg - 117.9kb




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Oliver de Minnebach
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Motto: Wen interessiert Bauforschung?!?

[*] Verfasst am: 18-7-2009 um 07:44


Tolles lagiges Mauerwerk mit garnicht so großen Steinen... aber leider Frankreich und out of Österreichischer Mauerwerkschronologien. Das bedeutet: Wenn das in Österreich stehen würde, dann wäre das 2.H.12./um 1200.... aber leider ist das Frankreich und das könnte älter oder auch jünger sein. Aber tolle Anlage...

Ist das nur riesen Gebäude oder hat das riesen Ding einen Innenhof? Ist das ein Donjon?

lG Oliver
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Wilhelm von Baumgarten
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Motto: Schildes ambet ist min art !

[*] Verfasst am: 18-7-2009 um 10:38


Sieht schon aus wie ein fetter Donjon, der Rest der Anlage ist ja scheinbar überbaut worden (Foto1). Ich bilde mir ein an dem Teil am Weg nach Guedelon vorbeigefahren zu sein, da war auch eine "fete medieval" auf Plakaten beworben. Eigentlich sollte man im www etwas darüber finden - leider kann ich aber kein französisch.



No nobis domine, no nobis,
sed nomine tuo da gloriam !
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speerstark
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[*] Verfasst am: 18-7-2009 um 19:49


JA! Willi ... wie im ersten Eintrag dieses Berichtes schon gekrixelt ...
"In St.Sauveur-en-Puisaye nicht weit weg von St. Fargeau und Guédelon, also Burgund."
... bist du daran fast sicher vorbeigefahren.

.."überbaut" ...
ja, oder zumindest umgebaut.
Der Standort dieses Bildes ist auf der Höhe des Donjon (ich glaub auch dass das ein Donjon ist) in Richtung Zugang zu der Anlage wie sie heute ist.
Rechts im Bild noch ein Turm der älter aussieht.

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St Sauveur en Puisaye 015 bs.jpg - 108.63kb




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speerstark
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[*] Verfasst am: 18-7-2009 um 19:52


Links von dem Tor schließt die Mauer direkt an den Donjon an -Hinterseite-
Leider nicht zugänglich!
Das Tor ist doch sicher viel jünger als der Steinehaufen (Donjon) oder?

Aber am Eingang zu dem Park und der Anlage ist das einzige Klo in der Umgebung!! (hin und wieder ein wichtiger Hinweis für Reisende *g*)

Aja, es gibt keine Entlastungsbögen *gg*

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St Sauveur en Puisaye 018 bs.jpg - 117.66kb




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Torsten
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[*] Verfasst am: 19-7-2009 um 17:32


Habe mal google maps bemüht, nach der Sat-Aufnahme
handelt es sich um einen ungewöhnlichen Donjon oder eine Art Shellkeep, solche sind mir aber nur aus GB bekannt.
Der Donjon wird La Tour Sarrasine bezeichnet.

google maps St.Sauveur en Puisaye

Hier ein kleine Beschreibung, danach zw. 11. u. 12 Jhd, und ein paar alte Ansichten.

Saint Sauveur en Puisaye

Nach Jean Mesqui in "Chateaux forts et fortifications en france", ein eliptischer Tour maitresse (herrschaftlicher Turm!)
Möglicherweise Anfang 12 Jhd.

Hat der Oliver sehr gut gelegen, hätte ich vom Bauchgefühl und meiner bescheidenen Kenntnisse her auch ins 12 Jhd. gepackt.
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Carbin
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[*] Verfasst am: 12-5-2011 um 04:09


Wish one day where we can go see...










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chateaufort
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[*] Verfasst am: 12-5-2011 um 16:33


Da hätt' ich vergleichsweise spät in das letzte Viertel des 12. Jhs. datieren wollen - die Rückständigkeit des deutschen Sprachraumes zeigt sich ob der späten Einführung aktiver Verteidungsmöglichkeiten mittels echter Schießscharten.
Das Renaissanceportal dürfte der 2. Hälfte des 16. Jhs. angehören.
Grüße, chateaufort




"Ein Räthsel, [...] (dessen) Geheimniss sich nur allmählich zu entschleiern beginnt, muss immer wieder vom Forscher neu zu rathen versucht werden. Die beste Vorübung aber erscheint dazu die stets erneute Untersuchung des räthselhaften Objektes selbst." (C[hristian] Mehlis, Zur Dürkheimer Ringmauer, in: Jahresbericht der Pollichia / eines naturwissenschaftlichen Vereins der Rheinpfalz zu Dürkheim a. d. H., Bd. 37-39, 1881, hier S. 71)
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M.A.Knapp
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[*] Verfasst am: 12-5-2011 um 19:17


Auch die Franzosen betreiben Forschung auf dem Gebiet:
http://cem.revues.org/index666.html
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