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Autor Betreff: Woher der Ort seinen Namen hat
Otto von Floridus
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[*] Verfasst am: 22-11-2009 um 18:21
Woher der Ort seinen Namen hat



Scheiblingkirchen

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[*] Verfasst am: 22-11-2009 um 18:25
Scheiblingkirchen



Stiegenaufgang

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[*] Verfasst am: 22-11-2009 um 18:26
Apsis





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[*] Verfasst am: 22-11-2009 um 18:29
Kreuzrippen





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[*] Verfasst am: 22-11-2009 um 18:31
fresko





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[*] Verfasst am: 22-11-2009 um 18:36
Chor





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[*] Verfasst am: 22-11-2009 um 18:57
Geschichte von Scheiblingkirchen



Geschichte von Scheiblingkirchen
Mission und Christianisierung

Über die ersten Missionsansätze und Christianisierungsversuche im 8. und 9. Jahrhundert sind nur wenige historisch gesicherte Ereignisse bekannt. Eventuell bereits vorhanden gewesene christliche Ansätze wurden durch die Magyareneinfälle, die nach dem Tod König Arnulfs im Jahre 899 einsetzten, ausgelöscht. Im Juli des Jahres 900 berichten bayrische Bischöfe nach Rom, daß im gesamten pannonischen Raum alle vormals vorhandenen Kirchen zerstört worden seien. Erst in den Jahren 971 und 972 reiste dann der Missionar Wolfgang nach Ungarn, um wieder das Evangelium unter die dort lebenden Menschen zu bringen. Auf dieser Reise kam der später Heiliggesprochene auch durch die Bucklige Welt, wo er den Nachkommen der - vor dem Magyarensturm in die dichten Urwälder geflüchteten - Slawen, Romanen und deutschen Kolonisten das Evangelium predigte. Unsere Gemeinde Gemeindeamt Bürgerservice Geschichte Geografie Geschichte von Thernberg zurück König Ludwig der Deutsche schenkte jedenfalls im Jahre 860 der Kirche auf Ersuchen des Erzbischofs Aldawin vierundzwanzig Gehöfte. Darunter war auch der "auf der Straße nach Güns an einer Zweigstraße gelegene Hof zu Thernberg". Wahrscheinlich handelt es sich bei dem angegebenen Hof um den heutigen Stanghof, in dessen unmittelbarer Nähe sich früher tatsächlich die Handelsstraße nach Güns und der Weg durch das Schlattental kreuzten. In diesem "Hof zu Thernberg" haben sich - so wird noch heute erzählt - die Babenberger Kreuzritter in den Jahren zwischen 1147 und 1149 versammelt, ehe sie zu ihren Kreuzzügen ins Morgenland aufbrachen.

König Ludwig der Deutsche schenkte jedenfalls im Jahre 860 der Kirche auf Ersuchen des Erzbischofs Aldawin vierundzwanzig Gehöfte. Darunter war auch der "auf der Straße nach Güns an einer Zweigstraße gelegene Hof zu Thernberg". Wahrscheinlich handelt es sich bei dem angegebenen Hof um den heutigen Stanghof, in dessen unmittelbarer Nähe sich früher tatsächlich die Handelsstraße nach Güns und der Weg durch das Schlattental kreuzten. In diesem "Hof zu Thernberg" haben sich - so wird noch heute erzählt - die Babenberger Kreuzritter in den Jahren zwischen 1147 und 1149 versammelt, ehe sie zu ihren Kreuzzügen ins Morgenland aufbrachen.




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[*] Verfasst am: 22-11-2009 um 19:02
Entwicklung



Entwicklung der Pfarren Scheiblinkirchen und Thernberg

Durch Jahrhunderte ist die Entwicklung der Pfarre von Scheiblingkirchen eng mit der von Pitten verknüpft. Dennoch wurde wahrscheinlich im Jahre 1149 - Aufzeichnungen über Bau und Weihe existieren weder in Pitten noch im oberösterreichischen Reichersberg - durch die Ministerialen von "Glizenveld" eine Rundkirche in "Puechperg", dem heutigen Scheiblingkirchen, errichtet und vom Salzburger Erzbischof Eberhard 1. dem heiligen Rupert und der heiligen Magdalena geweiht. Eine Urkunde, die die Weihe der Kirche Thernberg zum Inhalt hat, ist leider undatiert. Diese wurde vom Chronikschreiber Buz "ad annum 1147" eingereiht.

Der Historiker Josef Lechner geht im Jänner 1996 in seinen Betrachtungen zur Kirchweihe von Scheiblingkirchen und Thernberg davon aus, daß durch die damals sehr schwierigen Reisemöglichkeiten die Wahrscheinlichkeit, Erzbischof Eberhard 1. hätte die beschwerliche Reise innerhalb von zwei Jahren zweimal auf sich genommen ‚ sehr unwahrscheinlich ist. Daß der Erzbischof im Jahre 1149 die Kirche von Thernberg weihte, gilt hingegen als sicher. Daher kann auch die Weihe der Kirche von Scheiblingkirchen mit dem selben Datum und nicht, wie bisher angenommen, mit dem Jahr 1147 angenommen werden. Diese ersten Kirchen von Scheiblingkirchen und von Thernberg wurden von der Pfarre Pitten losgelöst, was ab dem Jahre 1189 zur Folge hatte, daß dem Kaplan von Scheiblingkirchen ein beschränktes Pfarrecht eingeräumt wurde. Dieses umfaßte das Begräbnisrecht für das Hausgesinde und den Schloßherrn sowie das Tauf recht für je ein Kind am Karsamstag und am Pfingstsonntag.

Rudolf von Habsburg reiste, um seine Hausmacht in der Region unter Beweis zu stellen, im Jahre 1272 von Wien nach Graz. Mit seinem Gefolge nächtigte er unter anderem in Aspang. Dabei sprach er den Herrschaften von Pitten,Thernberg und Aspang die Landgerichtsrechte zu. Ebenso wie Thernberg erfreute sich Scheiblingkirchen der Gunst durch die Habsburger




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[*] Verfasst am: 22-11-2009 um 19:09
Scheyblkirchen



Weinbau im 14. Jahrhundert

Entweder war das Klima im 14. Jahrhundert milder oder aber die Magenschleimhäute der Menschen unempfindlicher. Jedenfalls betrieben die Menschen in der Gemeinde Weinanbau. Darauf weist eine Ein- tragung, in der vom “Weinzehent“ die Rede ist, hin. Das Ergebnis der Winzertätigkeiten dürfte wohl ein sehr saurer Rebensaft gewesen sein.

Scheiblingkirchen liegt am Fuß des Buchberges, der dem Ort seinen ursprünglichen Namen "Puechperg" gegeben hat. Im Jahre 1372 taucht neben der alten Bezeichnung zum ersten Mal in einer Urkunde "Scheiblachkirchen" für die Ansiedlung auf. Namensgeber für die neue Bezeichnung ist wahrscheinlich das in der Grundform einer Scheibe erbaute Gotteshaus, denn im Jahre 1529 wurde die Wehrkirche noch als "Scheyblkirchen" beschrieben. Diese Scheibenkirche bot den Bewohnern des Ortes bei feindlichen Überfällen Zuflucht. Bei der jüngsten Renovierung im Jahre 1996 wurde der sich in der Kirche befindliche Brunnen mit dem neuen Fußboden abgedeckt. Er befindet sich in der Nähe des linken Chorpfeilers. Die zwei Meter dicken Mauern, die versteckten Stiegenaufgänge und die Schießscharten sind Beweise für den Wehrcharakter des Gotteshauses.

Felix Kaeser erster Pfarrvikar von Scheiblingkirchen

Am 3. August 1782 hatte die Gemeinde, die damals bereits vierundsiebzig Familien mit siebenhunertneunundachtzig Menschen vereinte, den Kaiser um Entsendung eines eigenen Geistlichen gebeten. Der damalige Propst des Stiftes Reichersberg, Amros Kreuzmayr, stimmte dem Wunsch der Scheibingkirchener zu. Der Pittener Kooperator Felix Kaeser wurde am 25. August 1783 als erster Pfarrikar von Scheiblingkirchen von Bischof Heinrich Johann eingesetzt.
Am 4. November 1783 erfolge die Loslösung Scheiblingkirchens von Pitten. Aus den Dörfern Ober- und Untergleißenfeld, Witzelsberg, Warth und Petersbaumgarten sowie siebzehn verstreut liegenden Bauernhöfen entstand schließlich die Pfarre Scheiblingkirchen. Seither waren über zwanzig Pfarrer in der Pfarre tätig. Die Wehrkirche wurde erst in den vergangenen Jahren renoviert, die letzten Schäden nach dem schweren Erdbeben von 1972 behoben. Dabei entdeckten die Restaurateure hinter altem Verputz noch ältere Fresken aus dem 15. bis 16. Jahrhundert. Sie stellen die Krönung Marias dar




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Alex
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Motto: Mehr, wenn ihr mich wiederseht, ihr müsst unbedingt gucken wie´s weiter geht!

[*] Verfasst am: 23-11-2009 um 11:21


Jep, der Name kommt scheinbar wirklich von der kreisrunden Form.
Auch am Ennser Stadtplatz hats früher einen romanischen Rundbau gegeben, der ebenfalls Scheiblingkirche genannt wurde. Heute steht dort leider der Stadtturm - schade...

LG
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Alex
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Motto: Mehr, wenn ihr mich wiederseht, ihr müsst unbedingt gucken wie´s weiter geht!

[*] Verfasst am: 24-11-2009 um 11:02


Weiß man eigentlich, wann das Wehrgeschoß dazugekommen ist?
Schaut aus, als wär das später draufgesetzt worden!
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Johann
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[*] Verfasst am: 20-5-2013 um 14:10


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Johann hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
2013 05 18   Scheiblingkirchen75.JPG - 26.58kb
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[*] Verfasst am: 20-5-2013 um 14:11


Rückseite

Johann hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
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Andreas
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[*] Verfasst am: 21-5-2013 um 16:34


zur Frage mit dem Wehrgeschoß:

wikipedia
... romanische Rundkirche errichtet um 1130/40 durch die Herren zu Gleissenfeld, möglicherweise 1147 geweiht durch Erzbischof Eberhard von Salzburg (gemeinsam mit Thernberg), Stift Reichersberg inkorporiert, Mauerkrone im Barock als Wehrgeschoß mit Schießscharten überhöht, ...
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