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Autor Betreff: Burgruine Thaur in Tirol
Ronny-PG
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Motto: Sind doch nur a paar alte Steine...

[*] Verfasst am: 17-5-2010 um 20:40
Burgruine Thaur in Tirol



obs positiv oder negativ ist was dort abgeht.. kann ich als laie nicht beantworten.

jedoch kann ich mir nicht vorstellen das man eine zwischenmauer (ca 40cm dick) an einer seite freilegt und von der anderen seite fröhlich die ganze erde drückt...

dort gäbe es so viel auszugraben... sind sicher 2 stockwerke verschüttet und darunter gut bis sehr gut erhalten was man an den mauern sieht die ausgegraben wurden. stuck, verputz.. ist alles noch dran... womöglich auch noch die tonnengewölbe vom keller....aber da kann ich nur spekulieren..

seht selbst und bildet euch ne meinung....

http://picasaweb.google.com/Ronald.Breyer/BurgruineThaurTirol#
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Der Arnobär!
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Motto: Was ist eine Burg?

[*] Verfasst am: 17-5-2010 um 23:04


Wird dort aktiv was gearbeitet?
Stuck und Verputz sind heikel, unter freiem Himmel eigentlich keine Chance, ausser überdachen, darunter leidet aber die Ruinenoptik, die man ja erhalten will.

Siehe freigelegter Innenraum auf Ruine Dobra/Nö: Beitrag

Toll dass du das selber mit kritischem Blick betrachtest!

lg Bernhard
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Alex
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Motto: Mehr, wenn ihr mich wiederseht, ihr müsst unbedingt gucken wie´s weiter geht!

[*] Verfasst am: 18-5-2010 um 10:26


Wie ich im Sommer 2008 dort war hab ich noch nix von Stuck und Verputz gesehen. Is natürlich nicht optimal, wenn das Zeug der Witterung ausgesetzt ist - Minus.

Was ich gut find, ist, dass die Barbakane vom Spritzbeton befreit wurde. Damals war sie noch teilweise davon bedeckt, und das ist nicht so toll fürs Mauerwerk. Also ein Plus fürs Betonentfernen.

Ebenso ein Plus für die Nutzung: im Graben zwischen Hauptburg finden immer wieder Theateraufführungen statt. Und erstaunlicher Weise kommt man hier völlig ohne Glas aus, auch kein Aufzug, kein Parkplatz, nix. Nur eine Holzbühne und ein paar Kabel - alles einfach zu entfernen.

Noch ein Plus für die Sicherung des Romanischen Mauerzahns in der Hauptburg, der kurz vor dem Einsturz stand (damit hat die Sanierung eigentlich angefangen).

Ein Minus für die Rekonstrukrion des Bogens am Burggrafenturm (in Ronny´s Galerie Bild Nr 6). Die Form hat mich von Anfang an skeptisch gemacht, und die Leute haben bestätigt, dass nichts mehr davon übrig war...

Noch ein Plus fürs Freilegen des Graben bei der Barbakane. Dabei sind noch Gewölbeansätze freigelegt worden, die bei Martin´s Bestandsaufnahme noch nicht sichbar waren.


Alles in Allem glaub ich, dass die Arbeiten, bis auf genannte Ausnahmen, positiv zu beaurteilen sind (meine nicht-fachmännische Pseudo-Expertise)

LG
Alex
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