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Autor Betreff: Fraglich romanischer Torbogen
karolyi
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Motto: No Mood

[*] Verfasst am: 7-6-2010 um 18:03
Fraglich romanischer Torbogen



Liebe Freunde, kann es sein, dass hier ein romanischer Torbogen hinter einem Gewölbe aus Ende 16. Anfang 17. Jhdt. verschwindet.

L.G.

Karolyi

karolyi hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
Torbogen.jpg - 89.24kb
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wulf
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Motto: No Mood

[*] Verfasst am: 7-6-2010 um 19:37


Wie mit Lotto, alles ist möglich.

lg,wulf
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matthias
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Motto: No Mood

[*] Verfasst am: 7-6-2010 um 21:47


Ein verbautes Tor allemal - und offenbar eines mit ehem. (viell. sekundär ausgemeißelter ?) Zugbrückenblende. Wo ist denn das?
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martin
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[*] Verfasst am: 8-6-2010 um 17:01


Interssant, daß am selben Tag im Forum zufällig ein ähnliches Tor gepostet wurde :
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martin
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[*] Verfasst am: 8-6-2010 um 17:02


Interssant, daß am selben Tag im Forum zufällig ein ähnliches Tor gepostet wurde :
http://www.burgenseite.com/forum/viewthread.php?tid=1358
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karolyi
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Motto: No Mood

[*] Verfasst am: 8-6-2010 um 20:47


Ja lieber Martin es gibt wirklich noch Zufälle. Es ist aber meine Meinung, und Meinungen sind ja bekanntlich stehts subjektiv, dass es sich hier um das alte Burgtor von Stainz handelt. Das währe aber auch ein Beweis mehr, dass hier an der Stelle wo das Kloster errichtet worden ist, einstmals eine Burg gestanden hat.


L.G.

Karolyi
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Oliver de Minnebach
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Motto: Wen interessiert Bauforschung?!?

[*] Verfasst am: 9-6-2010 um 07:46


Also romanisch würd ich auf keinem Fall unterschreiben! Warum soll das Portal nicht zur Gewölbelösung gehören? Ist ja eine elegante Lösung. Meiner Meinung nach sind Tor und Gewölbe nicht wirklich zeitlich weit von einander entfernt.

lg Oliver
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Herbert
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Motto: Drei Schlösser in Ruinen! Wie ward wohl zwischen ihnen. Von Fels zu Felsen einst verkehrt.

[*] Verfasst am: 9-6-2010 um 12:45


Zitat
Ursprünglich verfasst von karolyi
Liebe Freunde, kann es sein, dass hier ein romanischer Torbogen hinter einem Gewölbe aus Ende 16. Anfang 17. Jhdt. verschwindet.

L.G.

Karolyi


Ich denke der Steinbogen stammt aus der Renaissancezeit ev. aus dem Barock.

MfG Herbert
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chateaufort
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[*] Verfasst am: 19-6-2010 um 23:41
So könnte ein romansicher Bogen in Zweitverwendung aussehen...



Die Anschlüsse sind schon merkwürdig. Ansonsten muss ich Oliver und Herbert ausdrücklich zustimmen, und das vollkommen freiwillig.

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Einen mutmaßlich spätromanischen Bogen (13. Jh. ?), der zweitverwendet in Bausubstanz der 1. Hälfte des 16. Jhs. (um 1518) vorzufinden ist, kann ich aber bieten und hier zur Diskussion stellen. Allerdings bitte ich um Vorsicht: andere Gegend, anderer Stein (hier: roter Buntsandstein, auch wenn es nicht so aussieht):

Burgruine Nanstein (auch Nannstein). – Hauptburg, Wohnräume des Renaissanceschlosses an der Nordseite des Oberburgfelsens. Zugang vom Treppenturm zu zwei teilweise aus dem Felsen gearbeiteten, stichbogig gewölbten Kammern im Erdgeschoß. Hervorzuheben der unprofilierte, aus sieben Keilsteinen zusammengesetzte Rundbogen. – Ansicht von ONO.

Dieser Bogen ist von der Bauforschung unverständlicherweise bisher nicht beachtet worden.

Die Burg liegt oberhalb der Stadt Landstuhl im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz.

chateaufort hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
Nanstein_57-33A[2002]_Renaissanceschloß_Kammern_Zugang_1.jpg - 107.12kb




"Ein Räthsel, [...] (dessen) Geheimniss sich nur allmählich zu entschleiern beginnt, muss immer wieder vom Forscher neu zu rathen versucht werden. Die beste Vorübung aber erscheint dazu die stets erneute Untersuchung des räthselhaften Objektes selbst." (C[hristian] Mehlis, Zur Dürkheimer Ringmauer, in: Jahresbericht der Pollichia / eines naturwissenschaftlichen Vereins der Rheinpfalz zu Dürkheim a. d. H., Bd. 37-39, 1881, hier S. 71)
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chateaufort
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Motto: No Mood

[*] Verfasst am: 19-6-2010 um 23:50


Das zweite Bild:

chateaufort hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
Nanstein_57-31A[2002]_Renaissanceschloß_Kammern_Zugang_2.jpg - 101.99kb




"Ein Räthsel, [...] (dessen) Geheimniss sich nur allmählich zu entschleiern beginnt, muss immer wieder vom Forscher neu zu rathen versucht werden. Die beste Vorübung aber erscheint dazu die stets erneute Untersuchung des räthselhaften Objektes selbst." (C[hristian] Mehlis, Zur Dürkheimer Ringmauer, in: Jahresbericht der Pollichia / eines naturwissenschaftlichen Vereins der Rheinpfalz zu Dürkheim a. d. H., Bd. 37-39, 1881, hier S. 71)
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chateaufort
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[*] Verfasst am: 19-6-2010 um 23:53


Von der Rückseite habe ich kein ordentliches Bild, sondern nur einen Ausschnitt aus einer Übersichtsaufnahme:

chateaufort hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
Nanstein_57-26A[2002]_Renaissanceschloß_östl-Kammer_n_SO.jpg - 92.95kb




"Ein Räthsel, [...] (dessen) Geheimniss sich nur allmählich zu entschleiern beginnt, muss immer wieder vom Forscher neu zu rathen versucht werden. Die beste Vorübung aber erscheint dazu die stets erneute Untersuchung des räthselhaften Objektes selbst." (C[hristian] Mehlis, Zur Dürkheimer Ringmauer, in: Jahresbericht der Pollichia / eines naturwissenschaftlichen Vereins der Rheinpfalz zu Dürkheim a. d. H., Bd. 37-39, 1881, hier S. 71)
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