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Autor Betreff: "Archaische" Bauplastiken und Spolien [?] an Kirchen und Burgen
Oliver de Minnebach
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Motto: Wen interessiert Bauforschung?!?

[*] Verfasst am: 12-6-2011 um 08:49
"Archaische" Bauplastiken und Spolien [?] an Kirchen und Burgen



So damit wir wieder durch interessante Themen glänzen als eher durch die Erstaufführung des Musiclas WELCOME TO NERDIANIA...


Bauplastiken von archaischer Natur, die nicht eindeutig datiert werden können da sie entweder Spolien sind oder ????

Eine Forschungsproblematik, vlt. hat wer aus anderen Bundesländern Vergleichsbeispielen.
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Oliver de Minnebach
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Motto: Wen interessiert Bauforschung?!?

[*] Verfasst am: 12-6-2011 um 08:52


Pfarrkirche Zellerndorf im Weinviertel


Eckquader am Kirchturm

Oliver de Minnebach hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
Pfarrkirche Zellerndorf (113).JPG - 40.75kb
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Hagen von Tronje
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[*] Verfasst am: 1-11-2011 um 10:50


Mir sind unlängst die angeblich römischen (?) Spolien von der mittlerweile demolierten Burgkapelle von Edramsberg (Gem. Wilhering) untergekommen. Sie befinden sich derzeit in einem Lagerraum im Stift Wilhering, fotografieren ist daher eher schwer möglich. Der Entdecker, Pater Gebhart Rath, meinte, dass es sich um provinzial-römische Erzeugnisse der keltischen Bevölkerung handle. Andere Wissenschafter weisen sie der Romanik zu. Ungeklärt ist wie die Spolien in das Mauerwerk der Kapelle kamen.
Der Beschreibung von G. Rath:
Zwei zeigen je einen Menschenkopf, von denen der eine den Eindruck einer Maske macht, während der andere den Kopf eines mit antikisierendem Haar und Bart darstellt. Gemeinsam sind beiden Köpfen die gewaltigen Glotzaugen, die runden hoch stehenden Ohrmuscheln, die Bildung des Mundes und der Oberlippen. Der dritte Stein zeigt in der Kehlung einen Widderkopf mit eingedrehtem Gehörn. Das Stück mit dem antikisierenden Menschenkopf trägt auf der - vom Beschauer - rechten Seite in erhabener, ovaler Umrahmung, auf der ein geflochtener Kranz liegt, einen Kinderkopf, ebenfalls mit Glotzaugen und hoch stehenden runden Ohrmuscheln. Der Stein mit dem Widderkopf zeigt auf der linken ungekehlten Seitenfläche einen Bären mit Kinderköpfchen, das bei der Arbeit abgeschlagen und nur zur Hälfte geborgen werden konnte, es hat dieselben Glotzaugen und Ohrmuscheln. Diese beiden letzteren Stücke mit den Plastiken an den Seitenflächen dürften also so angebracht gewesen sein, dass die mit Bildhauerarbeit verzierten Seitenflächen einander gegenüber gestanden haben.
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Hagen von Tronje
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[*] Verfasst am: 1-11-2011 um 10:55


Anbei eine Planskizze der mittlerweile abgebrochenen Burgkapelle Edramsberg, angeblich um 1930 von Baumeister Priesner angefertigt.

Hagen von Tronje hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
Burgkapelle Edramsberg.jpg - 39.6kb
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