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Autor Betreff: Puxerloch -Challaun
Mark
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[*] Verfasst am: 7-10-2011 um 04:37
Puxerloch -Challaun



Gibt es von Challaun (nicht Puxerloch) irgend welche Begehungsberichte oder war von euch schon jemand dort ? Soll ja fast unmöglich sein dort hin zu kommen ! Wäre sicher faszinierend....
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Bienix
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[*] Verfasst am: 7-10-2011 um 07:54


Hallo ich habe gehört,man kann sie nur mit einer profi. Kletterausrüstung erreichen kann. Wie sie aussieht weiss ich nicht. Lg
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Rambo
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[*] Verfasst am: 7-10-2011 um 08:51


Das Puxer - Lueg Kat.Nr. 2745/1 wurde bereits 1931 von Ing. H. Bock vermessen und zeigt im Plan den Vorhof der Burg, sowie den gesamter 104 Meter langen Hauptgang der höhle. Sein Plan endet bei der Quelle am ende des z.T. künstlich erweiterten Hauptganges. Weiters führte Bock auch eine Kluft an, welche aber erst von der Forschungsgruppe Zeltweg im Jahr 1970 als weiterer 100 Meter langer Gang vermessen wurde. Von der Quelle aus konnte ebenso 1970 ein Gangsystem auf fast 100 Meter vermessen werden welches das Puxerloch auf derzeit 300 Meter Gesamtlänge gebracht hat.
Der Zugang ist relativ schwer, und im Alleingang wohl kaum zu bewältigen
Quelle: Mitteilungen des Landesverein für Höhlenkunde in der Steiermark Jhg.1 Seite 117
Die Höhle steht seit 1931 unter Denkmalschutz 1973 wurde die Höhle mit 800 Meter Ganglänge vermessen und gilt als die längste Höhle im Bezirk Murau

Rambo hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
Pux-2.jpg - 143.37kb
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Rambo
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[*] Verfasst am: 7-10-2011 um 09:05


Leider fehlt mir auch die neuere Höhlenliteratur
Gruß Rambo

Rambo hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
Pux-3.jpg - 107.24kb
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Bienix
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[*] Verfasst am: 7-10-2011 um 10:53


Das war echt eine schöne burg! In lueg waren wir heuer. Challaun ist gleich neben an aber keine chance ohne ausrüstung
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Rambo
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[*] Verfasst am: 7-10-2011 um 11:32


Auszug:

Schallaun 2745/2

Schallaun urkundlich 1181 das erste mal urkundlich erwähnt.
Es sind kaum j noch Mauerspuren zu entdecken, j edoch ist bei beiden Burgen das Vorgelände durch schmale Wehrterrassen befestigt
Ob beide Burgen eine Einheit gebildet haben ist zweifelhaft.
Schallaun war nämlich freies Eigen der Herrn von Saurau dann im Besitz der Lichtensteiner. 1481-90 hielten es die ungarischen Truppen des König Matthias Corvinus besetz seit 1578 ist die burg mit der Herrschaft Pux vereint und die Höhlenburg im Verfall.
Als Die eigentliche Hauptburg scheint das Puxer-Lueg auf, wogegen die etwas westlich gelegene Schallun vermutlich eine Sonderstellung eingenommen haben muss. Zur Erforschung der beiden Objekte erscheint es unumgänglich. Eine brauchbare Literatur zu erhalten, weil es unter anderem auch die Vermutung gibt, dass die beiden Burgen selbst durch einen Gang verbunden gewesen sind. Dies hat sich jedoch als nichtig erwiesen, es kann ruhig angenommen werden, dass die Burgen nur außerhalb des Berges eine Verbindung hatten die entweder aus einem Wehgang oder einem vorhandene schmalen Felsband bestand.

Quelle: Mitteilungen des Landesverein für Höhlenkunde in der Steiermark 1. Jahrgang, 1972 Heft 3, Seite 113-17

Schallaun
Schallaun kann als die Schwesterburg vom Puxer-Lueg bezeichnet werden, da diese nachweislich zusammengebaut waren. Aufstieg zum Felsplateau nur mittels Seilschaft möglich. Interessant ist auch eine dort gefunden Sinter-Sandkonkretion die sich in der Sammlung der Forschergruppe Zeltweg befindet
Lage westlich des Puxer-Luegs
Seehöhe ca.900 m
Erforschungsstand noch wenig erforschte Höhle
Quelle: Mitteilungen des Landesverein für Höhlenkunde in der Steiermark 2. Jahrgang, 1973 Heft 1, Seite 33


Ob oder welche Aufzeichnungen bei der Forschungsgruppe Zeltweg noch vorhanden sind, ist mir nicht bekannt. Ich selbst habe auf einem Fetzenmarkt mehrere Entwürfe, Bücher, Aufzeichnungen von ehemaligen Obmann der Forschungsgruppe Zeltweg im Landesverein für Höhlenkunde ind der Steiermark 8740 Zeltweg Höhenstrasse 10 Karl NUCK erwerben können. Alle gekauften Schriften, Bücher usw. stammen aus dem Archiv der Forschungsgruppe wie aus den Stempeln hervorgeht. Allerdings war damals noch einiges zu kaufen aber mein (Geld) Interesse hat mich leider abgehalten. So habe ich mich auf das wenige beschränkt, was für mich interessant war darunter zB ein Manuskript einer 11 teiligen Radiosendung über alte steirische Bergwerke aus dem Jahr 1973.

1. Folge: Die rechberger Bergordnung
2. Folge: Arsenikgewinnung bei Gasen
3. Folge: Quecksilberstollen bei Gratwein
4. Folge: Kohelnbergbau in Ratten
5. Folge: Gold aus dem Plettental
6. Folge: Eisengewinnung bei Turrach
7. Folge: Interview mit dem Bürgermeister von St. Stefan o.L.
8. Folge: Gagatbergabu von Gams bei Hieflau
9. Folge: Kupfer aus Kalwang
10 Folge: Salzgewinnung in Hall bei Admont
11. Folge: Schladminger Silbergruben

Gruß Rambo
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Bienix
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[*] Verfasst am: 7-10-2011 um 11:55


Hallo! Wollte fragen hast du von steinschloss auch so etwas?
Lg.
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Rambo
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[*] Verfasst am: 7-10-2011 um 17:32


Es gibt einiges an Literatur über Steinschloss
Ebner, Bravalle aber auch Janisch

http://www.hundeschule-murtal.net/lui/diverses/stein/
Gruß Rambo
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Bienix
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[*] Verfasst am: 7-10-2011 um 18:59


Danke schön :)
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Egon
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[*] Verfasst am: 14-10-2011 um 20:57


Bin etwas spät dran

Kletterausrüstung für Pux - NEIN
Bin vor etwa 25 Jahren mit ein paar Höhlenforscher in die Höhle reingeklettert und war hinterher mit Dreck & Lehm paniert und habe mich daher dem Bergsteigen zugewandt
war später noch ein paar mal dort
Im Hochsommer nicht zu empfehlen weil es sonnseitig mit steilem Anstieg ist-
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stefan der gogatzer
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[*] Verfasst am: 15-10-2011 um 11:36


Wie weit läßt sich hier Bergbau mit der Einrichtung Burg urkundlich verknüpfen? Habe diese Burgen in den Felslöchern , wie
sie ja auch Stenzel in von Burg zu Burg aufgenommen hat, schon immer faßzinierend gefunden.
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Hagen von Tronje
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[*] Verfasst am: 25-10-2011 um 18:28


Eine ähnliche Höhlenburg gibt es übrigens im heutigen Slowenien: Burg Lueg (Predjamski Grad, ca. 7 km nördlich von Adelsberg - Postojna).

Hagen von Tronje hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
P6100014.JPG - 81.86kb
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