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Autor Betreff: Die Burg des Minnesängers?
Hagen von Tronje
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[*] Verfasst am: 20-12-2011 um 17:58
Die Burg des Minnesängers?



Burg Kürnberg - eine weitgehend unbekannte Anlage am Fusse des Kürnberges. Einige Wissenschafter nehmen hier den Stammsitz des Minnesängers "Der von Kürenberg" an.

Die Erdsubstruktion der ca. 100 x 50 m großen ovalen Burgstelle ist stark verworfen und im Sommer dicht mit Vegetation bewachsen, dennoch kann man noch die Struktur des Kernwerkes sowie den vom Hinterland abtrennenden Burggraben erkennen. Mauerwerk ist ober Tag nicht mehr erhalten; die Ruine wurde seit Jahrhunderten als Steinbruch missbraucht. Nach mündlicher Überlieferung standen angeblich um 1900 noch Teile des Bergfrieds, auch der tiefe Burgbrunnen soll damals noch vorhanden gewesen sein.

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Burg_Kürnberg (3).JPG - 97.99kb
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Hagen von Tronje
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[*] Verfasst am: 20-12-2011 um 17:59
Burg Kürnberg



Anbei die Planskizze von Ludwig Benesch aus dem Jahre 1911 (Original im OÖ. Landesmuseum)

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Planskizze Benesch (2).jpg - 37.74kb
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Hagen von Tronje
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Motto: Die Welt ist alles was der Fall ist

[*] Verfasst am: 20-12-2011 um 18:01
Der von Kürenberg



Der Sänger „Kürenberg“ ist eine historisch gesicherte Gestalt, die um 1160 gelebt hat. Zahlreiche Lieder und Spruchdichtungen sind überliefert. Die Manessische Liederhandschrift von 1300-1340 zeigt ein ganzseitiges Porträt des Minnesängers; im Wappen des Sängers findet sich ein Mühlstein (Handmühle).

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Der von Kürenberg.jpg - 127.46kb
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Wilhelm von Baumgarten
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Motto: Schildes ambet ist min art !

[*] Verfasst am: 22-12-2011 um 18:01


Das redende Wappen zeigt im goldenen Feld eine blaue Handmühle (mhd. "kürn" = Mühle). Das Wappen ist aber leider bei keinem Geschlecht gleichen Namens nachweisbar.

Der Kürenberger ist der erste namentlich bekannte deutschsprachige Lyriker. Seine meist einstrophigen Lieder sind noch stark an romanisch-provenzalische Vorbilder angelehnt, bieten aber einen interessanten Einblick in die Gedankenwelt der Ritter im 12.Jhd.
Persöbliche Daten und Fakten sind aber keine bekannt, auch seine Herkunft ist nicht gesichert (bzw. mir nicht bekannt). Man vermutet aber seine Heimat in Österreich.




No nobis domine, no nobis,
sed nomine tuo da gloriam !
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