Burgenforum Zuletzt angemeldet am: Kein Eintrag
Nicht angemeldet [Anmelden - Registrieren]
Gehe zum Ende

Druck-Version | Abonnieren | zu den Favoriten hinzufügen  
Autor Betreff: Kamin- (Schornstein)-wartung ... wozu?
speerstark
Posting Freak
*****


Avatar


Beiträge: 1243
Registriert seit: 4-8-2008
Mitglied ist Offline


[*] Verfasst am: 26-1-2012 um 21:31
Kamin- (Schornstein)-wartung ... wozu?



In Selsø (NO-Seeland, DK) habe ich eine interessante Szenerie gesehen.
Um z.B. dieses Zimmer (Bild) im Schloss ein wenig zu beheizen, braucht man einen Ofen und einen Kamin (Schornstein) dazu.
Was passiert wohl, wenn man ca 200 Jahre den Kamin (Schornstein) nicht nutzt und nicht wartet?

Web: www.selsoe.dk
Google Maps: >> KLICK <<

speerstark hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
Selsoe 44 bs.jpg - 137.42kb




Achtung Kirchenfreak! *gg*
Benutzerprofil anzeigen Alle Beiträge des Benutzers ansehen u2u-Nachricht an Benutzer
speerstark
Posting Freak
*****


Avatar


Beiträge: 1243
Registriert seit: 4-8-2008
Mitglied ist Offline


[*] Verfasst am: 26-1-2012 um 21:36


... DAS passiert.

Vögel und anderes Getier verendet, am Schlotboden.

Lt. Beschreibung wurde die Kamintüre nach rd. 200 Jahren bei Sanierungsarbeiten wieder geöffnet und die Überreste der Tiere so vorgefunden.

Tja, u.a. deswegen haben wir Rauchfangkehrer.

demütig
speerstark

speerstark hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
Selsoe Kamin 3 bs.jpg - 133.46kb




Achtung Kirchenfreak! *gg*
Benutzerprofil anzeigen Alle Beiträge des Benutzers ansehen u2u-Nachricht an Benutzer
stefan der gogatzer
Junior Member
**




Beiträge: 42
Registriert seit: 28-1-2011
Mitglied ist Offline


[*] Verfasst am: 27-1-2012 um 15:08


Als Hafner der alte Öfen, unter anderem auch in Schlössern instand setzt, ist einem die Problematik wohl bekannt.
Nur die Tiere die bis zur Sohle des Kamins fallen sind eigentlich nur ein bissl gruselig, das Problem stellen die dar, die
ihre Nester mittels "Verstrebungen" in die Ausmündung der Krone bauen, und dann bei Einheizversuchen verenden.
Sie bilden daraufhin eine organische, hier nicht näher zu beschreibende Masse.

Zur Kehrtüre des offenbar schliefbaren Rauchfanges würde ich sagen, das diese Aufgrund ihres Rahmens und des
ersichtlichen Verschlußmechanismus eher etwas jünger, d.h. letztes Drittel 19. Jh., Anfang 20.Jh. ist.

Bis zum Ende des 18 Jh. gab es keine Türen in Kachelöfen oder wie hier Kaminöffnungen, und die kombinierten
Kehr und Bedienungsöffnungen wurden mittels einer Holztüre!!! verschlossen.
Benutzerprofil anzeigen Alle Beiträge des Benutzers ansehen u2u-Nachricht an Benutzer
speerstark
Posting Freak
*****


Avatar


Beiträge: 1243
Registriert seit: 4-8-2008
Mitglied ist Offline


[*] Verfasst am: 27-1-2012 um 21:20


Also die Renovierungen begannen wohl erst mit dem "Den Plessenske Selsø Fond" um 1995.
Zuvor gab es einige Besitzer die vielleicht das Türl "erneuert" haben (ohne die Viecher raus zu räumen) aber im Haupthaus nicht wohnten.
Die Ziegelformate im Schlot passen auch nicht zu den andren Ziegelformaten die dort ersichtlich sind.
Möglicherweise besch****en die dort mit den Aussagen über die Jahreszahl.

(nur zur Info: Das Türl und der Zug gehört nicht zu einem Kachelofen)

demütig
speerstark




Achtung Kirchenfreak! *gg*
Benutzerprofil anzeigen Alle Beiträge des Benutzers ansehen u2u-Nachricht an Benutzer


  Gehe zum Anfang

Powered by XMB
Entwickelt von The XMB Group © 2007-2008

[Abfragen: 18] [ 27.9% - 72.1%]