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Autor Betreff: niederaggstein
martin
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[*] Verfasst am: 1-8-2005 um 18:43
niederaggstein



Ein Eintrag ins Gästebuch von Burgenseite.com der eher ins Forum passen würde :

r
Zitat
rich bin in einem deutschen fachbuch, (friedrich- wilhelm krahe, burgen und wohntürtme des mittelalters) auf eine burg mit der bezeichnung niederaggstein gestossen, die im bezirk melk, aggstein liegt. aber ich finde schlichtweg nichts über sie.(landkarte, wegtafeln, andere bücher usw.) krahe schreibt: extrem schmale burg in kammlage, viell. um 1100 begonnen, etwa 8x16m (wohnturm), um 1180 verlassen.r
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lady kitten
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[*] Verfasst am: 1-8-2005 um 18:49


Das wäre allerdings interessant. In welchem Zusammenhang Krahe diese offenbar verschollene Burg erwähnt wäre vielleicht noch wichtig zu wissen. Wer hat das Buch? Ich habe nur das Grundrissbuch, dort sind die meisten Grundrisse von anderen Burgenbüchern, teilweise sehr unkritisch übernommen. Die Grundrisse von Kärntner Burgen basieren zum Teil auf Handskizzen von F. X. Kohla.
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lady kitten
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[*] Verfasst am: 1-8-2005 um 19:03


Faszinierend, bin sprachlos, vielleicht ist es möglich sich mit dem Autor des Plans in Verbindung zu setzen, offenbar dürfte diese Anlage nicht sehr weit von Aggstein liegen.
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martin
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[*] Verfasst am: 1-8-2005 um 19:13


Die Burg besteht aus einem rechteckigem "Festen Haus" , wohl um 1200 / Anfang 13. Jh. und einem vorgelagertem Rundturm, der heute nur noch als ein ausgemauertes rundes loch in erscheinung tritt. Aufgehendes mauerwerk ist davon nicht mehr vorhanden.
Foto ehem. Rundturm

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martin
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[*] Verfasst am: 1-8-2005 um 19:17


Als Literatur kann ich noch das Buch "Burgen Waldviertel Wachau" ( ISBN 3-7056-0530 5) von G.Reichhalter und Karin und Thomas Kühtreiber empfehlen, in dem das gesamte Waldviertel nach letztem Wissenstand aufgearbeitet wird.
Darin findet sich auf Seite 342 auch ein Artikel über Niederaggstein.
Hier noch ein Foto vom "Festen Haus "

martin hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
Niederaggstein_3_650.jpg - 107.81kb
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chateaufort
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[*] Verfasst am: 2-8-2005 um 01:03


Interssant - und eine Anlage nach meinem Geschmack.

Vor dem "Krahe" kann man allerdings nur warnen. Selbst bedeutendere Anlagen fehlen, die Literaturangaben sind spärlich, die Grundrisse bis zur Unbrauchbarkeit verkleinert und vereinfacht. Fazit: das einzige Burgenbuch, wo ich mein Geld dafür als aus dem Licchtschlitz hinausgeworfen ansehe...
Was die Fotos anbetrifft: richtige Jahreszeit, richtiges Licht. So ein "Bruchsteingebröckels", überwiegend Gneis, findet sich auch viel in den südlichen Vogesen. Daher gibt es entsprechend wenig Ruinen, aber viele Burgstellen ;)
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martin
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[*] Verfasst am: 2-8-2005 um 17:54


Der arme Krahe wird in Fachkreisen gerne "in der Luft zerrissen ", ich kann die Kritik aber nicht ganz nachvollziehen.
Seine Zielsetzung war es ja nicht eine komplette, fehlerfreie Beschreibung jeder Burg zu liefern, sondern einen Grundriss jeder Burg im deutschsprachigen Raum.
Das Resultat ( ca. 6000 Grundrisse ) ist meiner Meinung nach besser, vollständiger und informativer als alle anderen bisherigen Versuche ähnliches zu erreichen , und es wird noch lange dauern bis etwas besseres auf den Markt kommt.

Daß die Aufgabenstellung niemals vollständig und fehlerfrei gelöst werden kann, ist eh klar. Daß Krahe ein "Schreibtischtäter" ist, der viele Objekte nur von Plänen kennt, und daer so manches Bauwerk fehlinterpretiert hat ebenfalls.
Auch Krahe war das bewußt und er ersucht im Vorwort ( oder war's das Nachwort ? ) der ersten Auflage um Zusendungen von Ergänzungen und Korrekturen.
Diese wurden dann auch ( ca. 1000 Stück !!) in die zweite Auflage bzw. den Ergänzungsband eingearbeitet, wobei Österreich überproportional vertreten war. Das deßhalb weil mehrere Ösi's unabhängig voneinander ihr Planarchiv mit dem von Krahe abgeglichen, und die Lücken aufgefüllt haben.
Niederaggstein habe ich davor auch nicht gekannt, dafür habe ich auch etwa 50 oder 60 Grundrisse beigetragen.
Fazit : Vom Raunzen wird's nicht besser, vom tun schon.

Für mich ist "der Krahe" ein vielbenutzes Hilfmittel beim Lesen anderer Burgenbücher: Wenn z.B. geschrieben wird "ein vergleichbarer Palas findet sich auf Burg Untersparbersbach in Thüringen ", dann ist es recht praktisch wenn weiß daß man den Grundriss im Krahe unter "U" finden kann und nicht erst Burgenbücher über Thüringen besorgen muß.
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Florian
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[*] Verfasst am: 6-8-2005 um 10:04


Das empfohlene Buch werd ich mir sobald als möglich ansehen.
Aber wo liegt die Ruine genau und wie komme ich hin?
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Pepi
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[*] Verfasst am: 16-8-2005 um 22:06
Lage einer Burg bei Aggstein



Hallo!
Das ganze kommt mir ziemlich bekannt vor, und ich nehme an schon mal dort gewesen zu sein. Ich habe meine Info über die Burg aber aus dem Buch "Der Bezirk Melk, Herzstück Niederösterreichs" von Gerhard Flossmann aus dem Jahre 1994. Darin wird allerdings nur die Bezeichnung "Burgwerk bei Aggsbach-Dorf" verwendet.
Die Lage kann man der angehängten Landkarte entnehmen.

Ich habe momentan meine NÖ Burgenliteratur nicht bei der Hand, aber ich nehme mal an, daß das Waldviertel Burgenbuch nicht sehr ergiebig sein wird, da die Burg südlich der Donau ist. Ich würd es lieber mit dem Band "Dunkelsteinerwald" aus der Reihe "Burgen und Schlösser in Niederösterreich" des Birken Verlages versuchen.

Genaueres an dieser Stelle, wenn ich wieder von meinen Büchern umgeben bin.

Grüße,
Pepi

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Aggsbach.jpg - 118.91kb
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[*] Verfasst am: 16-8-2005 um 22:18


Die Burg liegt nicht in Aggsbach, sondern in Aggstein. Der markierte Fußweg zur "großen" Aggstein führt kurz nach Beginn direkt durch die Burg. ( ca. am oberen Ende des "S" von "Aggstein" - Ort auf der Karte)
Habe versehentlich den Eintrag mit dem Grundriss gelöscht: Hier also noch einmal der Grundriss aus Krahe's Ergänzungsband.

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niederaggstein_gr_ps.jpg - 24.77kb
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Pepi
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[*] Verfasst am: 16-8-2005 um 22:28
ein Grundriß



Ich kann mich leider nicht mehr genau erinnern, ob, und was ich bei meiner Besichtigung vorgefunden habe. Ich kann leider nur das Melker Bezirksbuch zitieren, und darin wird die rot eingekreiste Stelle beschrieben.

Weiters wird folgender Grundriß angeführt:
Die Himmelsrichtungen stimmen zwar nicht überein, aber ich würde auf den ersten Blick sagen, daß es sich um dieselbe Burg wie Niederaggstein handelt.
Was meint der Experte?

Grüße
Pepi

P.S.: Ich hab den Grundriß etwas gedreht, damit man ihn besser vergleichen kann.

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agg.jpg - 54.53kb
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[*] Verfasst am: 16-8-2005 um 22:37


Ich glaube das sind wirklich zwei verschiedene Anlagen.
Wenn ich mich richtig erinnere ist Niederaggstein mit der Schmalseite des rechteckigen Gebäudes zur Donau hin orientiert.
Pöchhacker zeigt aber die Breitseite zur Donau gerichtet.
Das würde auf der von dir markierten Stelle passen.

Wäre eine schöne Neuentdeckung.
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Pepi
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[*] Verfasst am: 16-8-2005 um 22:46


Jetzt wo ich es mir genauer ansehe, scheint es sich wirklich um 2 verschiedene Anlagen zu handeln. Mich hat nur sehr verwirrt, daß Niederaggstein in dem Bezirksbuch, das ansonsten sehr viele unbekannt Burgen enthält, mit keinem Wort erwähnt wird.
Bin schon mal gespannt, ob ich noch was dazu finde...
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[*] Verfasst am: 23-8-2005 um 20:41


Dazu muss ich sagen das es am Luftberg ebenfalls eine Anlage/Siedlung in der Nähe der Sendeanlage geben soll. Da weiss ich aber nix genaues.
Werde mir das alles jedenfalls ansehen.
Das ich mich hier gemeldet hab hats wirklich gebracht.
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Oliver de Minnebach
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[*] Verfasst am: 23-7-2008 um 06:22


Ich glaub ich muss da gewaltige Aufklärung leisten!!!

Pepi hat hier die Burg am Hohenwartberg bei Aggsbach und nicht Nieder-Aggstein!!!!!!
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Oliver de Minnebach
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wink.gif Verfasst am: 23-7-2008 um 06:27
Verbesserter Lageplan!!!





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Aggsbach.jpg - 116.04kb
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[*] Verfasst am: 23-7-2008 um 10:37


Am Luftberg, bei der Sendeanlage ist mir nur eine urgeschichtliche Anlage bekannt!

Ansicht von der Burgruine Aggstein aus, mit den Pfeilen auf die jeweilige Anlage!

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Ruine Aggstein (129) Kopie.jpg - 90.76kb
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[*] Verfasst am: 23-7-2008 um 10:53
Rundturm (?) von Nieder-Aggstein



Zitat

Martin schrieb: Die Burg besteht aus einem rechteckigem "Festen Haus" , wohl um 1200 / Anfang 13. Jh. und einem vorgelagertem Rundturm, der heute nur noch als ein ausgemauertes rundes loch in erscheinung tritt. Aufgehendes mauerwerk ist davon nicht mehr vorhanden.


Der "vorgelagerte" Rundturm ist mehr als problematisch!!!

Er verjüngt sich nach oben und dürfte mit einer Kuppel abgeschlossen worden sein.
Der Haken an diesem Bauwerk ist, dass es einfach der Anlage vorgelagert ist und gleich als spätmittelalterliche Befestigung identifiziert wird.

Bei einer genaueren Befundung hab ich feststellen müssen, dass das runde Bauwerf ein Kalkofen ist.

Die Verziegelungen des Innenbewurfes mit kalkgemagerten Lehm und der "Gruss" der überall herumliegt legen meine Annahme sehr nahe.

Beispiele dafür giebt im Vorfeld der Burgruine Scharfeneck im Leithagebirge oder im Helenental im Wienerwald.
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martin
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[*] Verfasst am: 23-7-2008 um 19:42


Interessante Theorie:

Eine vergleichbares rundes "Ding" , der Burg vorgelagert, teilweise unter dem umgebenden Niveau, mit einem ebenerdigen Zugang , gibt es auch bei der Burg Goldenstein in Kärnten.
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ruinengeist
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[*] Verfasst am: 23-7-2008 um 20:29


Zitat
Ursprünglich verfasst von Oliver de Minnebach
Zitat

Martin schrieb: Die Burg besteht aus einem rechteckigem "Festen Haus" , wohl um 1200 / Anfang 13. Jh. und einem vorgelagertem Rundturm, der heute nur noch als ein ausgemauertes rundes loch in erscheinung tritt. Aufgehendes mauerwerk ist davon nicht mehr vorhanden.


Der "vorgelagerte" Rundturm ist mehr als problematisch!!!

Er verjüngt sich nach oben und dürfte mit einer Kuppel abgeschlossen worden sein.
Der Haken an diesem Bauwerk ist, dass es einfach der Anlage vorgelagert ist und gleich als spätmittelalterliche Befestigung identifiziert wird.

Bei einer genaueren Befundung hab ich feststellen müssen, dass das runde Bauwerf ein Kalkofen ist.

Die Verziegelungen des Innenbewurfes mit kalkgemagerten Lehm und der "Gruss" der überall herumliegt legen meine Annahme sehr nahe.

Beispiele dafür giebt im Vorfeld der Burgruine Scharfeneck im Leithagebirge oder im Helenental im Wienerwald.



Interessante Theorie mit dem Kalkofen. Wie dick waren die Mauern deines Kalkofens? Waren sie auch so massiv wie auf dem Foto von Martin? In der Schweiz hab ich auch mal so ein vorgelagertes "Rundtürmchen" gesehen.. wenn ich nur wüsste, wo das war.;)
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Oliver de Minnebach
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[*] Verfasst am: 24-7-2008 um 18:31


Das runde Ding auf dem Foto vom Martin ist der Kalkbrennofen! Wie breit die Wände sind ist unklar, denn es gibt keine Aussenschale. Ich denke, dass es auch keine Aussenschale gibt!

lG Oliver
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madu
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[*] Verfasst am: 7-8-2008 um 11:50


Folgendes Bild ist von einem runden Ding, dass der Merkenstein vorgelagert ist. Das Loch steckt in einem kegelförmig aufsteigendem Hügel, der in etwa so hoch ist wie das Loch tief.
In Beschreibungen wird es auch immer als "Turm" bezeichnet, nachdem ich die Bilder hier gesehen hab bin ich mir nicht mehr so sicher... Was sagt Ihr dazu?
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fotoupload klappt zur zeit nicht, probiers später noch mal.
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