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Autor Betreff: Fluchtweg Ruine Rauhenstein (Baden)
Ronny-PG
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[*] Verfasst am: 25-7-2006 um 09:06
Fluchtweg Ruine Rauhenstein (Baden)



Habe den alten Fluchtweg der Ruine Rauhenstein fotografiert.

Er führt vom inneren der Burg im Fels hinab ins Tal. Leider ist der AUsgang auf Privatgelände, deshalb konnte ich da keine genaueren Fotos machen.

Hier der Eingang zum Tunnel:

http://www.ronny-pg.info/privat/diverses/urlaube/kurz/ruine_rauhenstein_07_2006/0103.JPG

Der kleine Gang endet an der Felswand:

http://www.ronny-pg.info/privat/diverses/urlaube/kurz/ruine_rauhenstein_07_2006/0094.JPG

Als ich noch kleiner war gingen wir mit der Schule mal auf die Ruine und ich kann mich gut erinnern das dieser Eingang mit Gitter verschlossen war. Natürlich wurde das permanent aufgebrochen und wenn man glück hatte konnte man bei den gittern durchschlüpfen. Als Kind geht das ja recht gut. Beim nächsten Bild sieht man den Boden mit viel Schutt. Dort ging es in meiner Hauptschulzeit kerzengerade nach unten!

http://www.ronny-pg.info/privat/diverses/urlaube/kurz/ruine_rauhenstein_07_2006/0101.JPG

Hier der Ausgang im Tal direkt unter der Burg:

rhttp://www.ronny-pg.info/privat/diverses/urlaube/kurz/ruine_rauhenstein_07_2006/0165.JPG
rhttp://www.ronny-pg.info/privat/diverses/urlaube/kurz/ruine_rauhenstein_07_2006/0166.JPG
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chateaufort
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[*] Verfasst am: 25-7-2006 um 20:54


Für eine Poterne ist der Ausgang sehr aufwendig instrumentiert!

Ein zauberhaftes Beispiel findet sich in der Provence, am Fort de Buoux, einem großen befestigten Bergplateau im Département Vaucluse, zwischen Apt (im Norden) und Cadenet (im Süden) gelegen. Von oben ist der Einstieg (zumindest heute) leicht, von unten der Ausstieg schwer zu finden. Pflicht- und Kürprogrammpunkt einer Provencereise!

chateaufort
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martin
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[*] Verfasst am: 25-7-2006 um 22:07


Ich wiederspreche ja nur ungern, aber ich denke daß das kein Eingang zu einem Fluchtweg ist.
Ich habe ( ist schon einige Jahre her !) die Situation in einer Zeichnung festgehalten
rhttp://www.burgenseite.com/rauhenst_wand.jpg

Es ist der graue Fels rechts von der Kapelle : Dort führt ein Zugang der - zugegebenermaßen - stark an
einen Tunneleingang erinnert in einen Raum der auf drei Seiten ( oben, unten und links ) vom
natürlichen Felsen und auf der vierten Seite ( rechts ) von der Palasmauer begrenzt wird.
Um die Situation noch etwas zu verkomplizieren springt der Palas dort
etwas ein, d.h. es gibt dort eine gequaderte Kante.
Unmittelbar dahinter ist eine vermauerte Rechtecktüre zu erkennen die in den Palas führte.
Dahinter dann die im Foto festgehaltene Situation wo die Palasmauer und der Fels
aneinanderstossen.
Allerdings ist die Palasmauer eindeutig an den Fels angebaut, d.h. der Fels war schon da
als die Palasmauer errichtet wurde, und der Fels hat keinesfalls einen von dort weiterführenden Gang verschüttet.
Ich habe keine Ahnung wohin der hinter dem talseitigen Ausgang liegende Gang hinführt.
Zu dem "tunneleingang" auf der Burg jedenfalls nicht.

Sorry guys.
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Ronny-PG
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Motto: Sind doch nur a paar alte Steine...

[*] Verfasst am: 26-7-2006 um 08:57


hmmm

ich werde da nochmal genauer nachforschen auf der gemeinde und im museum fragen.

denn jeder den ich gefragt habe (auch ältere leute) erzählten mir dieselbe geschichte.

und warum war dann früher dieser eingang mit gitter versehen sodass keiner hinein konnte?

warum kann ich mich noch an ein tiefes loch erinnern?

für einen ein/ausgang ist diese öffnung doch auch viel zu klein geraten.

aber vielleicht spielt mir mein gedächtniss auch einen streich. nur komisch das sogar in der schule berichtet wird das es einen geheimgang gab und dieser der eingang war.
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martin
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[*] Verfasst am: 26-7-2006 um 19:24


Bitte mich nicht missverstehen:
Nur weil ich das sage muß es noch lange nicht stimmen.
Ich versuche nur auf Grund von Tatsachen zu einer Meinung zu kommen.
Und das ist eine Methode die in der Burgenforschung leider nicht allzuoft verwendet wird.
Typisches Beispiel : Nur weil irgendwelche alten Leute seit Generationen eine Geschichte erzählen muss sie nicht unbedingt wahr sein.

Man muß ja nur sich selbst als Beispiel nehmen : "Ich glaube es weil der alte Mann es erzählt hat."
Und der alte Mann glaubt es weil ein anderer alter Mann es ihm erzählt hat... und so weiter und so fort.

Ist ein bischen wie bei CSI-Miami : Der erste offensichtliche Verdächtige ist niemals der Täter, man muß sich durch zahlreiche Tatsachenbeweise durchkämpfen um die "Wahrheit" herauszufinden.
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wulf
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[*] Verfasst am: 9-1-2007 um 01:34


die kleine Stollenanlage stammt vermutlich vom letzten Krieg. Es gibt keine Verbindung mit der Burg oben. Der Stollen hat außerdem zwei Eingänge.
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Mart
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[*] Verfasst am: 22-2-2009 um 14:04


Ich bin zwar etwas spät zur Diskussion, aber wenn das der Winkel ist an den ich mich erinnere wird das kaum ein Tunneleingang sein. Ich komme aus der Badener Gegend und kenne die alte Geschichte von dem Verbindungstunnel zwischen Rauhenstein und Rauheneck, die ist aber wohl noch mehr Legende. Hast du da weiter nachgeforscht, Ronny-PG? Gibt es die Bilder noch die du damals geschossen hast?

Ich vermute ein Fluchttunnel runter ins Helental ist auch nicht unbedingt so sinnvoll, ein Gegner der Rauhenstein belagert müsste auch Rauheneck belagern und schon allein um Verbindung zu halten würde der wahrscheinlich ein paar Leute ins Tal stellen die auch die Straße unten kontrollieren.
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