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Autor Betreff: Altleonrod
Rambo
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[*] Verfasst am: 21-9-2006 um 18:15
Altleonrod



Heute war ich wieder auf einer Ruine. Diesemal war es Altleonrod
Gruß Rambo

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Rambo
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[*] Verfasst am: 21-9-2006 um 18:17


Leider sind nur noch wenige Mauerreste zu sehen
Gruß Rambo

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[*] Verfasst am: 21-9-2006 um 18:19


.

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[*] Verfasst am: 21-9-2006 um 18:20


Eine Schießscharte

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[*] Verfasst am: 21-9-2006 um 18:21


Hier gehts in Teigitschtal
Übrigens das ist mein treuer Gegleiter

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[*] Verfasst am: 21-9-2006 um 18:22


Noch einmal die Mauer

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[*] Verfasst am: 21-9-2006 um 18:23


Die Mauer von der Teigitschseite

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[*] Verfasst am: 21-9-2006 um 18:23


Hier dürft einmal eine Zisterne gewesen sein

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[*] Verfasst am: 21-9-2006 um 18:24


Noch ein Mauerrest

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[*] Verfasst am: 21-9-2006 um 18:25


Halsgraben

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[*] Verfasst am: 21-9-2006 um 18:25


Der Halsgraben
Natürlich gibt es hier noch mehr zu sehen eine Menge Verebenungsflächen und auch Mauerreste.
Gruß Rambo

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[*] Verfasst am: 22-9-2006 um 10:59


hi rambo!

kannst du eine kurze wegbeschreibung posten? das wäre wirklich super :)
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Andreas
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[*] Verfasst am: 22-9-2006 um 12:18


Wegbeschreibung von Martin Aigner (nach der ich mich nur einmal kurz verlaufen habe, da sich der Weg gabelt) von burgenseite.com/Datenbank

Wegbeschreibung: Hoch über der Teigitsch-Klamm . Von St. Martin am Wöllmiss in Richtung Edelschrott , links nach Großwöllmiss (kraftwerk Arnstein) . Bei der Kapelle "Probst/Tischlerweber" scharf rechts abbiegen in einen Feldweg. Bei der Gabelung links halten, bis zum Fahrweg Ende bei einer Scheune. Von dort Feldweg bergauf , alle Gabelungen bergauf, (hier aufpassen - einmal nach links! - Anm von Andreas) ca. 5 Min. zu Fuß . Nach dem zweiten Halsgraben rechts bergauf zur Ruine .
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Rambo
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[*] Verfasst am: 22-9-2006 um 13:38


Naja so einfach wie es in der Wegbeschreibung steht ist es zwar nicht die Ruine zu finden aber mit ein bisserl Glück kann man schon hinfinden.
Ich war vor Jahrenzehnten einmal da und hatte gestern einige Problem mit dem "finden" . Es sieht eben alles ein wenig anders aus als vor einigen Jahrzehnten

Ach ja von der Kapelle hat man einen wunderschönen Blick in die Weststeiermark, so sieht man auch Berg, der meine Aufmerksamkeit erregt hat und mein nächstes Ziel sein wird, sobald ich wieder einmal "daheim" bin. Das Ganze sieht sehr vielversprechend aus und ist sicherlich Wert einmal näher betrachtet und begangen zu werden.
Gruß Rambo

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DerGraf
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[*] Verfasst am: 3-11-2006 um 11:31


Ich habe auch schon versucht dort hin zu gelangen, nur habe ich mit der Angabe " Von St. Martin am Wöllmiss in Richtung Edelschrott , links nach Großwöllmiss (kraftwerk Arnstein) . " Probleme. Wo genau muß ich da abbiegen? Direkt Richtung Kraftwerk? Wenn ich das mache, lande ich vor dem Kraftwerk und Ende. Wo muß ich genau abbiegen?
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DerGraf
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[*] Verfasst am: 12-3-2007 um 13:00


So, dieses Wochenende habe ich die Ruine endlich gefunden. Ich bin von der Straße Krottendorf nach Köflach ausgegangen. Man muß die Straße direkt nach der nehmen, die zum Kraftwerk Arnstein führt (bei der Kapelle). Danach kann man nach Martin's Wegbeschreibung vorgehen.

Fazit: Erstaunlich, dass nach fast 900 Jahren noch ein so großer Mauerrest vorhanden ist, obwohl die Ruine schon seit dem 15. Jh dem Verfall überlassen wurde. Mir hats dort gefallen, wobei ich es schade finde, dass dort nichts angegriffen wird um den letzten Rest zu erhalten. Eine Bäurin die dort in der Nähe wohnt hat mir erzählt, dass dort gegraben wurde, und ich hab auch tatsächlich ein ca. 1 Meter tiefes, frisches Loch entdeckt. Wonach dort gesucht wurde konnte ich nicht feststellen.
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Rambo
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[*] Verfasst am: 12-3-2007 um 13:49


Es war natürlich niemals eine reguläre archäologische Grabung. Meiner Meinung nach hat dort ein Dilettant gegraben, wer so einen „Schnitt“ an so einer Stelle anlegt muss wirklich wenig Ahnung haben. Aber man kennt den „Gräber“ ja :cool:
Gruß Rambo
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DerGraf
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[*] Verfasst am: 13-3-2007 um 16:16


Das Loch war aber zumindest mit einem Absperrband gesichert. Ich werd in ein paar Wochen mal wieder nachschauen ob sich dort was getan hat.
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Motto: Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen

[*] Verfasst am: 27-10-2008 um 21:32


Mittlerweile wurde auch die von Rambo angesprochene Zisterne ca.2m tief freigegraben.
Die Steine liegen wild verstreut umher. Die Grabung wirkt nicht unbedingt seriös. Trotzdem kann ich es mir kaum vorstellen, dass ein Grabräuber in einer Zisterne herum gräbt. Wäre strategisch doch sinnlos, oder ? Langsam aber frage ich mich, was es mit diesen sonderbaren Zisternengrabungen auf sich hat und wer diese durchführt, und vorallem, wen oder was man da drinnen zu finden erhofft. Irgendwie spricht alles dafür, dass es mit Herrn L. etwas zu tun hat, denn auch in der Primaresburg wurde unter dessen Leitung auch die Zisterne unter die Lupe genommen. Angeblich fand man darin Scherben aus Gefässen der Römerzeit,...angeblich, wahrscheinlich um die Sponsoren freudig zu stimmen. Ich persönlich glaube zu wissen, was die Wahrheit dahinter ist, denn ich habe ohne zu graben ein entsprechendes Relikt gefunden, welches vieles erklärt......kann das leider nicht preisgeben. Die ebenfalls sehr unmotivierte Grabung in Neu-Leonroth, wo heute noch Schaufel und Krampen herumliegt hat im weitersten Sinn auch damit zu tun. Ich meine, dass diese Burgen, sprich Alt-Leonroth und Neu-Leonroth eine enge Verbindung aufweisen liegt doch auf der Hand, obwohl die geschichtliche Erklärung doch sehr dürftig ist. Speziell der Zeitraum von 1250 bis 1500, welchen ich persönlich als hochinteressant empfinde, sehr viele Lücken aufweist, zumal Raubritter und Söldner ihr Unwesen getrieben haben sollen und Reisende um ihr Gut erleichterten. Meiner Ansicht nach waren in diesr Zeit beide Burgen aktiv in der Herrschaft von Raubrittern und Söldnern aus verschiedensten Ländern, ebenso wie Obervoitsberg, Krems und Greisenegg. Warum interssiert das eigentlich keinen Archäologen frag ich mich die ganze Zeit. Das war ja unsere Geschichte in einer sehr spannenden Zeit.....?!
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Rambo
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[*] Verfasst am: 28-10-2008 um 07:33


Zitat
Ursprünglich verfasst von gono38

Trotzdem kann ich es mir kaum vorstellen, dass ein Grabräuber in einer Zisterne herum gräbt. Wäre strategisch doch sinnlos, oder ? Langsam aber frage ich mich, was es mit diesen sonderbaren Zisternengrabungen auf sich hat und wer diese durchführt, und vorallem, wen oder was man da drinnen zu finden erhofft. Irgendwie spricht alles dafür, dass es mit Herrn L. etwas zu tun hat, denn auch in der Primaresburg wurde unter dessen Leitung auch die Zisterne unter die Lupe genommen. Angeblich fand man darin Scherben aus Gefässen der Römerzeit,...angeblich, wahrscheinlich um die Sponsoren freudig zu stimmen. Ich persönlich glaube zu wissen, was die Wahrheit dahinter ist, denn ich habe ohne zu graben ein entsprechendes Relikt gefunden, welches vieles erklärt......kann das leider nicht preisgeben. Die ebenfalls sehr unmotivierte Grabung in Neu-Leonroth, wo heute noch Schaufel und Krampen herumliegt hat im weitersten Sinn auch damit zu tun. Ich meine, dass diese Burgen, sprich Alt-Leonroth und Neu-Leonroth eine enge Verbindung aufweisen liegt doch auf der Hand, obwohl die geschichtliche Erklärung doch sehr dürftig ist. Speziell der Zeitraum von 1250 bis 1500, welchen ich persönlich als hochinteressant empfinde, sehr viele Lücken aufweist, zumal Raubritter und Söldner ihr Unwesen getrieben haben sollen und Reisende um ihr Gut erleichterten. Meiner Ansicht nach waren in diesr Zeit beide Burgen aktiv in der Herrschaft von Raubrittern und Söldnern aus verschiedensten Ländern, ebenso wie Obervoitsberg, Krems und Greisenegg. Warum interssiert das eigentlich keinen Archäologen frag ich mich die ganze Zeit. Das war ja unsere Geschichte in einer sehr spannenden Zeit.....?!


Es gab einige andere zufällige Funde, welche L vermutlich gefunden hat. Die Zisterne auf dem Franziskanerkogel wurde schon unzählige Male ausgeräumt. Wie man dort überhaupt noch was finden kann ist mir sehr schleierhaft. Vor allem warum darf dieser "L" graben ohne ein Archäologe zu sein , warum darf er Grabungen überhaupt durchführen. Oder handelt es sich doch um einen Archäologen ? Offenbar gilt das Gesetz nur für das gemeine Fußvolk.
Aber um Sponsoren großzügig zu stimmen ist jedes Mittel recht.
Solche Leute wie dieser"L" erweisen der Archäologie einen Bärendienst. Offenbar will sich besagter "L". einen Namen als Burgenforscher machen. Deswegen wird weiter in den Ruinen gegraben und deswegen werden auch Funde ohne Befunde auftauchen. Das dabei die erhaltene Bausubstanz zum Teufel geht, wem schert es, wenn wieder ein Stück einer Ruine verfällt, kann es nur recht sein, dann gibt es Keinen mehr der nachweisen kann, dass man ohnehin nichts gefunnden hat. Leonroth ist ein typisches Beispiel für das zerstörerische Vorgehen, dort können einem ob der dilettantischen Grabungen die Augen zu tränen beginnen. Mit den Steinen welche man dort rausgerissen hat, hat man eine neue Trockenmauer gebaut. Sieht auch nicht sehr professionell aus. Nur was wollen diese Zerstörer finden ? wegen der paar "Scherben" muss man nicht solche Löcher graben und Mauern unterminieren was letztendlich früher oder später zum Einsturz der Mauerreste führen muss
Gruß Rambo
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[*] Verfasst am: 28-10-2008 um 12:09


Ich kann mir ehrlich gesagt schon die ganze Zeit über nicht vorstellen, dass Herrn "L" darum geht, sich einen Namen als Burgenforscher zu machen.
Ausserdem hat er den ja bereits, ich glaube es gibt mittlerweile so rund 20 Bücher von ihm und sein Name ist in aller Munde, zumindest hier im Bezirk
Voitsberg. Was mich skeptisch stimmt ist die Tatsache, dass er die ganze Zeit über vor Raubgräbern warnt, und selbst aber jede Ruine zu seiner macht,
und rumbuttelt wie ein Wilder, sozusagen schlimmeren Schaden anrichtet, als jeder "Hobbygräber". Mal abgesehen davon, ob er dazu befugt ist oder nicht, gibt mir das in einer völlig anderen Richtung zu denken, nämlich dass der Mann kein ehrliches spiel spielt und etwas völlig anderem auf der Spur ist.....




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[*] Verfasst am: 29-10-2008 um 07:42


Schatzsucher ?
Ich werde mir das am Wochenende mal ansehen, diese Grabungen sind jedes Mal ein Highlight, nahezu jedes Mal werde ich auf dem Aushub der Wühlungen fündig.
Keramik sucht er nicht soviel steht schon mal fest auch mit den Metallgegenständen lebt er offenbar auf Kriegsfuß. Was also sucht er?
Baubefunde dürften ihn auch nicht interessieren wie sonst ist es erklärbar, das er sich nicht scheut die eine oder andere Mauer zu untergraben.
Ich sehen keinen wirklichen Sinn in der ganzen Wühlerei es sei den er übersieht einiges oder was ich noch wahrscheinlicher finde, er erkennt die Funde nicht. Dann allerdings sollte er seine Finger von diesen illegalen Grabungen lassen.
Gruß Rambo
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[*] Verfasst am: 29-10-2008 um 08:39


Ich will ja niemanden etwas unterstellen, aber es spricht irgendwie alles dafür.......
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[*] Verfasst am: 29-10-2008 um 11:42


Um ehrlich zu sein, weiss ich einiges mehr darüber und hab einen fast schon angsteinflössenden Verdacht, was genau "Mr. L" sucht.
Man muss um das zu verstehen unsere Geschichte und die der Kirche vereinen und alles andere ist dann logisch und nachvollziehbar.
Dazu gehen wir nun kurz zurück in die Vergangenheit, ca. 3000 v.Chr.,genauer gesagt auf den Berg Zinai, wo Moses die zehn Gebote auf
eine Steintafel schrieb. Als er vom Berg herunter kam, sah er das Volk, welches einen goldenen Stier anbetete. Das erzürnte Moses, da er das
als Gotteslästerung empfand und schmolz ihn zu Pulver und es entsanden plötzlich zwei Kälber. Diese Bedeutung konnte sich damals niemand erklären,
doch die Kirche selbst hielt dies immer für die irdische und himmlische Seite Gottes und diese Symbolwirkung wird in sämtlichen Überlieferungen gedeutet.
Es sollte ein Synonym für die Anbetung falscher Gottheiten werden. Etwa 4100 Jahre später, also so um 1100n.Chr. war die Kirche zerspalten und es wurde
über Glaubens und Gottesfragen diskutiert und niemand war sich wirklich einig. Etwa in dieser Zeit fand man im heutigen West-Ungarn hinter einem Busch
eine hölzerne Marien Statue, die von den Findern von Kleidern befreit wurden. Die Sage wirst Du wahrscheinlich kennen, wo dann die Marienstatue in die nahe gelegene Kirche mittels Wagen mit zwei vorgespannten Ochsen transportiert werden sollte, und die Ochsen aber einen völlig anderen weg einschlugen und unaufhaltsam bis Maria Lankowitz fuhren, und dann stehen blieben und keinen Meter mehr weiter gingen. Jedenfalls erfuhr die Kirche davon, und sah in dieser Geschichte einen Hinweis Gottes, zurückzufinden auf den richtigen Pfad. Es wurde auf dieser Stelle sofort eine Kapelle errichtet, in der Nähe der heutigen Wahlfahrtskirche, verantwortlich dafür war ein Geistlicher des Stifts Lambrecht. Nach langem hin und her entschloss sich die Kirche zwei Kälber aus Gold zu giessen und dort hin zu bringen, quasi als Versöhnungsangebot mit Gott. Daraufhin kamen viele Menschen, die Erzählungen zu Folge von verschiedensten Krankheiten geheilt wurden.....Jahre später, so um 1446 stiftete ein Georg von Graden die 1437 erbaute Kirche und die Kapelle verlor an Bedeutung. In dieser Zeit, so um 1465 herum, standen plötzlich die Ungarn vor den Stadttoren von Voitsberg. Diese Nachricht km auch schnell in das Kloster und die zwei Kälber mussten in Sicherheit gebracht werden. Sie brachten sie auf eine befestigte Burg, welche ich hier nicht nennen will, und bewachten sie. Als der Kampf gegen die Ungarn verloren schien und sämtliche Ritter gefallen waren und die Ungarn kurz davor waren, die besagte Burg einzunehmen, entschied man sich die zwei Kälber in die Zisterne zu werfen.......sozusagen als Letztmassnahme. Alle Menschen, die sich in der Burg befanden, wurden ausgerottet bis auf einen, der diese Geschehnisse weiter in sich trug und sie kurz vor seinem späteren Tod niederschrieb. Um 1470 herum waren die Ungarn vorübergehend vertrieben worden und die Kirche wollte die Kälber wieder haben, und vermuteten sie im heutigen Schloss Greisenegg. Doch sie fanden nichts und verhafteten Andreas von Greisenegg,
(Fananzchef damals) und welcher der damalige Besitzer dieser Burg(damals noch Burg)war. Er wurde gefoltert und trotzdem erfuhr niemand etwas von ihm, weil er wahrscheinlich auch nichts wusste....jedenfalls gelang diese Information bis zum Kaiser, Friedrich III, welcher die Enthauptung von Andreas von Greiseneggs wegen angeblichen Hochverrats veranlasste. Doch die Kälber blieben bis heute verschwunden.......Is nur komisch, das jetzt plötzlich in Zisternen gegraben wird......Alt-Leonroth musst Du Dir ansehen....das Loch ist ein Wahnsinn !! Danke "Mr. L"




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[*] Verfasst am: 29-10-2008 um 11:57


Du siehst also, es bedarf mehr als nur zu graben, man muss auch verstehen, obwohl der Fund der beiden Kälber ohne Zweifel der grösste und
bedeutendste archäologische Fund unserer Region und weit über die Landesgrenzen hinaus wäre. Trotzdem, "Mr L." hat nicht das Wissen, um sie zu finden,
und so werden noch noch weitere Ruinen/Zisternen von ihm durchgewühlt werden. Ohne Erfolg !
Ihm fehlt nämlich das Wichtigste, um auf den richtigen Pfad zu kommen.......
Kleiner Tipp an ihn: "Die Wahrheit liegt so nah"




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[*] Verfasst am: 29-10-2008 um 12:51


Ein bisschen zynisch darf ich schon sein gell :cool:
Schöne Geschichte gono38 nur.... es gibt der Geschichten viele. Greisenegger wurde wegen Hochverrat hingerichtet, obwohl seine „Gefangennahme“ schon eine Geschichte für sich ist.
Das sich ein „L“ auf solche Geschichten inspirieren lässt ist nahezu unvorstellbar.
Er wird allerdings in die Geschichte als Zisternengräber eingehen. Da stellt sich auch die Frage, will „L“ jetzt auf jeder Burg oder jedem Schloss die Zisterne oder den Brunnen ausgraben. Wenn es überhaupt der obinöse "L" ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie mühevoll es ist eine Zisterne/Brunnen auszugraben. Dazu dürfte „L“ das Equitment fehlen. Aber wie auch immer wenn das der Grund ist warum er Zisternen ausgräbt, wäre Raubgräber, Schatzsucher, Plünderer, Zerstörer von Bodendenkmalen die einzige wirkliche Bezeichnung

Was denkst du, wenn wirklich wertvolle Gegenstände in Zisternen geworfen wurden, warum hat man nicht schon damals gesucht und natürlich gefunden. Das klingt für mich wie die unzähligen Fluchtstollen-Geheimgänge welcher unser Land durchziehen. Nahezu jede Burg war mit einer Kirche oder einen anderen Burg unterirdisch verbunden. Da wurden kilometerlange Gänge angelegt und unglaubliche Höhenunterschiede überwunden. Gefunden hat man nix.
Übrigens ich habe gehört, das Bernsteinzimmer liegt in einer Hölhe in der Nähe von Kainach versteckt. Das wäre auch etwas für „L“, da sollte er ansetzen. Damit würde er sich unsterblich machen.
Gruß Rambo
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[*] Verfasst am: 29-10-2008 um 15:04


Grins....Bernsteinzimmer...Gerüchte..ja, ja...schmunzel......Du, hab ja nicht behauptet, dass die Kälber noch immer in Zisternen liegen *zwinker*, nur dass sie damals dort reingeworfen wurden, und das weiss "Mr. L."sonst aber anscheinend schon nichts darüber.
Übrigens wäre es ohnehin eine fürchterliche Tragödie, sollte dieser Mann in Besitz dieser Dinger kommen ! Und es wäre sehr, sehr gefährlich obendrein.
Noch was: woher weisst Du eigentlich, dass man danach nicht gesucht hat. Es wurde dannach schon damals gesucht, keine Frage, ob sie gefunden wurden kann ich Dir leider auch nicht sagen, aber gesucht wurde danach.




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[*] Verfasst am: 29-10-2008 um 15:22


Habe in der Umgebung von Alt-Leonroth eine weitere Ruine, oder Reste davon gefunden, sowie ein voll erhaltenes Gebäude aus dem 12 Jhd., welches mir neue Erkenntnisse über den damaligen Weg über die Pack brachte. Bin da aber noch dran.....Gruss Gono38
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[*] Verfasst am: 29-10-2008 um 17:29
Alt Leonroth heute



Das Zisternenloch, das letzte Werk des "Mr.L"



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Motto: Sind doch nur a paar alte Steine...

[*] Verfasst am: 29-10-2008 um 19:10


geheimgänge gibt es genug...
pfaffstätten kirche zum alten schloß... geht sogar unter meinem garten durch :-) und der gang ist sogar bewiesen weil man dort drinnen war .. oder burg klamm :-) der gang zur anderen seite des berges zum turm .-)

aber ist ne andere geschichte...

sagt mal wer ist der Mr L eigentlich? hab zwar unzähliche bücher.. aber keines von einem Mr L geschrieben .-)

ich denke nicht das er etwas in den zisternen finden wird..die wurden ja alle schon ausgeräumt...

irgendwer hat hier mal geschrieben....auf einer burg/ruine wird man nichts finden .. außer reines wasser :-)
cooler spruch übrigends... :-)
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