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Autor Betreff: Burgen/Ruinen die nicht in plänen eingezeichnet sind
Ronny-PG
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[*] Verfasst am: 29-10-2006 um 10:35
Burgen/Ruinen die nicht in plänen eingezeichnet sind



Wie zum beispiel die Thernberg/NÖ
Ist in den Älteren Plänen eingezeichnet aber in den neueren nicht mehr.

Welche Ruinen/Burgen wißt ihr die nicht Offiziell Begehbar sind?

Thernberg und Zelking haben wir schon "gesichtet" :)

Ich will da etwas vorplanen für kommenden Sommer :)
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M.A.Knapp
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[*] Verfasst am: 5-11-2006 um 18:32


Nicht als Ruine in der ÖK 50:000 eingezeichnet
Burg ca 1km südlich von Ried am Riederberg (NÖ)
http://www.austrianmap.at/tp.asp?s=12|203466|349091|0

Ich war schon dort:
http://www.burgenseite.com/forum/viewthread.php?tid=190#pid1067
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M.A.Knapp
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[*] Verfasst am: 5-11-2006 um 18:41


Thernberg und Zelking sind allerdings in der Online ÖK 50.000 drinnen


Auch vermutlich bei Köstendorf (Salzuburg)
http://www.austrianmap.at/tp.asp?s=12|-10566|313828|0

siehe auch
http://www.burgenseite.com/forum/viewthread.php?tid=355#pid2173
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M.A.Knapp
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[*] Verfasst am: 5-11-2006 um 18:45


Bereich Grimmenstein:
Am Gipfel des Kulmriegels:
http://www.austrianmap.at/tp.asp?s=12|209267|280724|0
Es gibt noch die am Ostabhang, aber die meine ich nicht
War auch schon dort:
http://www.burgenseite.com/forum/viewthread.php?tid=115#pid840

Direkt bei einem Bauernhof weiter hinten im Tal
http://www.austrianmap.at/tp.asp?s=12|207682|280100|0
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Ronny-PG
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[*] Verfasst am: 3-12-2006 um 22:46


also ich glaub ich hab mich da falsch ausgedrückt *gg*

eigentlich meinte ich burgen oder ruinen wie die thernberg..

ok man weis das es sie gibt, aber in der ortschaft thernberg ist nicht eingezeichnet (ok ist auch privatbesitz) auch kein gehweg oder schild.

somit meinte ich ruinen oder burgen die zwar in plänen eingezeichnet oder bermerkt sind, aber nicht in den ortschaften gekennzeichnet oder angepriesen werden.

wo man sich halt bissal illegal zugang verschaffen muß oder so.. :)

thernberg ist so ein beispiel...mich ärgert das so sehr da ich schon mal dort war und den aufgang zum turm nicht gefunden hab :mad:
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chateaufort
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[*] Verfasst am: 5-12-2006 um 02:06


Für die Pfalz und das Elsass könnte ich auch noch einige Anlagen nennen, die nicht einmal in den Karten vermerkt sind - und diese sind zumeist mit denen identisch, denen auch ein Hinweisschild fehlt. Stattliche Ruinen und Burgstellen dabei! Aber für beide Gebiete gibt es annähernd komplette Burgenlexika, wobei das elsässische ("Nouveau Dictionnaire des châteaux forts", von mir abgekürzt als "Salch 1991") doch einige Ergänzungen erfahren hat, nachzulesen in den "Études médiévales" (1-5) und vor allem in der Nachfolgezeitschrit "Châteaux forts d'Alsace", die jährlich erscheint.
Gesperrt sind im Elsass und in Lothringen mittlerweile rechts viele Anlagen, gerade im Wasgau sind etliche der schönsten Felsenburgen betroffen: Waldeck (Canton Bitche, Moselle 57), Falkenstein (nur Oberburg, Canton Bitche), Klein-Arnsberg (nur Oberburg, Canton Wissembourg, Bas-Rhin 67). In Zentral-Lothringen Louvigny (Ct. Verny, südlich von Metz, Moselle 57). Besonders schade ist es um die Burgengrippe Lutzelbourg/Rathsamhausen bei Ottrott (Canton Rosheim, Bas-Rhin 67), die nicht zugänglich ist, aber auch Dreistein (dito) und Waldesberg/Hagelschloss (dito) sind offiziell gesperrt. Bei Haut-Andlau (Canton Barr, Bas-Rhin 67) laufen Restaurierungsarbeiten. Immer noch gesperrt wegen Restaurierungsarbeiten ist meiner Kenntnis nach Morimont (Canton Ferrette, Haut-Rhin, 68) und seit neuestem die hoch über Colmar gelegene Burgruine Hohnack (Canton Lapoutroie, Haut-Rhin, 68).
Für Frankreich kann man festhlten: immer mehr ist gesperrt und oft auch recht wirksam verrammelt. Nicht ohne Grund, aber in Deutschland gibt es viel Anlagegn in schlechtem Zustand, die nicht gesperrt sind (Zuzenhausen, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg).

Dies als kurzer Einblick in die Nachbarschaft.

Grüße, chateaufort
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Torsten
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[*] Verfasst am: 6-12-2006 um 13:33


Moin Chauteaufort,
das hört sich ja wirklich gruselig an. Als langjähriger
Pfälzer-Wald und Elsaß Besucher wundert mich das
gerade bei den Franzosen schon sehr. Wenn ich überlege
wo ich dort schon überall rumgeturnt bin, aber
verständlich ist es schon. Also Waldeck wundert mich
schon, dort ist doch außer Felsen und dem Bergfried
nix oder handelt es sich um ein Waldeck welches ich nicht kenne?
Sind die Ottrotter Schlösser ein einem so erbärmlichen
Zustand? Als ich zuletzt dort war, gab es da so einen
halbwissenschaftlichen Verschönerungsverein der mir
30 Franc Eintritt abknöpfen wollte.
Gruß Torsten
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chateaufort
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[*] Verfasst am: 9-12-2006 um 01:35


Hallo Torsten!

Bei Waldeck ist die unmittelbare Gefahr tatsächlich eher mäßig, auch wenn der Bergfried Risse aufweist. Der Zugang zu dessen Eingang ist mit einer Flex abgeschnitten worden. Alle Eisenteile sind verrostet, wenngleich noch nicht zu sehr (bei Groß-Arnsberg ist der Zustand etwas schlechter, bei Falkenstein/Lothr.) hingegen ganz schlimm (da habe ich mich gefühlt wie Indiana Jones). Allerdings sind Teile der Burg nicht ungefährlich zu begehen, viel Mauerreste sind marode (Nordseite der "Mittelburg", hier findet sich auch die bemerkenswerte unvollendete Felsenkammer, an der die Arbeitsweise recht gut erkennbar ist.

Lützelburg/Rathsamhausen: Lützelburg ist teilsaniert, Rathsamhausen in manchen Teilen. Der Bauzustand der zweitgenannten Burg ist dennoch eher unter "Einsturzgefahr" zu verbuchen - wobei das Problem z.T. uralt ist (vgl. die Photographie von Adolphe Braun 1859). Die Anlage wurde nach einem Todesfall gesperrt. Letzlich dürften es aber Mißhelligkeiten zwischen der Eigentümerfamilie und der Vereinigung, die die Burgruinen gepachtet hat, eine bedeutende Ursache für die Sperrungen sein. Der "halbwissenschaftliche Verein" (der Kopf hier ist immerhin DER Charles-Laurent Salch) ist gar nicht so unwissenschaftlich, aber viele Theorien spotten dennoch jeder Beschreibung. Alles aus diesen Quellen ist daher sehr kritisch zu prüfen. Ich bin allerdings etwas befangen, da ich beim "anderen Verein" bin, dem CRAMS (Centre de recherches archéologiques médiévales de Saverne).
30 FF Eintritt sind in Frankreich übrigens ganz normal.

Grüße, chateaufort
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Torsten
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[*] Verfasst am: 11-12-2006 um 16:17


Ach, Du bist Mitglied beim CRAMS? Ich kannte da einen
Rechtsanwalt aus dem Schwarzwald, genauer aus Bühl.
Er hat uns immer zu den Veranstaltungen des CRAMS
eigeladen. Das letzte war glaube ich die Entschuttung
und Entrümpelung der Wangenburg. Es sollte eine
Archäologische Grabung sein, allerdings durften die
DBV Mitgleider nur Schutt schaufeln.
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chateaufort
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[*] Verfasst am: 11-12-2006 um 23:52


Aber noch nicht lange.
Zur Zeit sind sie bei Freudeneck tätig - das ist deutlich weniger Arbeit. Die Funde waren ausreichend, um die alte Erschließung zu rekonstruieren. Und alles an alter Literatur kann man in die Tonne treten. Übrigens ist die Burg etwas älter als bisher angenommen.
Die Wangenburg ist weitgehend fertig, mit Ausnahme einer Ecke im Südosten der Kernburg.

Grüße, chateaufort
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