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Autor Betreff: Primaresburg
Rambo
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[*] Verfasst am: 9-2-2008 um 17:04


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Rambo
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[*] Verfasst am: 9-2-2008 um 17:05


Meine Gefährtin :-)

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gono38
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[*] Verfasst am: 27-10-2008 um 20:38


Stelle nun auch fest, dass nicht nur Sturm Paula gewütet hat, sondern auch diverse Pagger und Baumaschinen die alten Mauerreste der Primaresburg mächtig zu schaffen machen. Man glaubt seinen Augen nicht trauen zu können, was aus diesem Stück heiliger Erde geworden ist. Die Fläche, wo einst die Primaresburg gestanden hat, wird von wildwütenden, angeblich baumsturzaufarbeiteten Maschinen planiert. Anscheinend reichte es nicht aus, dass die sogenannten Herrn Archäologen den ganzen Franziskanerkogel Mitte der 80èr Jahre umpflügten, und dannach keinen geringsten Willen zeigten, den "Ur-Zustand" wieder herzustellen...Nein, jetzt muss man den entgültigen Todesstoss setzen, und kein Mensch regt sich anscheinend darüber auf, dass der Menschheit wieder mal ein Stück Geschichte abhanden kommt.
Gruss,
Gono38




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Rambo
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[*] Verfasst am: 27-10-2008 um 21:01


Bei den archäologischen Grabung wurde mehr zerstört als du ahnen kannst. Ich weiß das, ich war bei den Grabungen dabei.
Wenn ich die Bilder finde zeige ich sie euch. Typisch für den Archäologen der dort gegraben hat ist es, nichts mehr zuzuschütten. Das war auf dem Dittenberg so auf dem Kulm auf dem Franzisanerkogel usw.
Leider hat dadurch die „Substanz“ sehr gelitten.
Es fand am Franziskanerkogel eine Begehung durch das BDA statt, nur ist der Franziskanerkogel kein Bodendenkmal daher sind den Behörden die Hände gebunden.
Die Maschinen leisten jetzt ganze Arbeit und damit wird man nie mehr feststellen können ob auf diesem Berg tatsächlich die Primaresburg gestanden ist oder nur eine „Anlage der Gradner. Das dürfte einigen sehr gelegen kommen. Selbst die Grabungen konnten keinen eindeutigen Beweis für die Primaresburg liefern. Ich bin mir sicher dass die Primaresburg nicht auf dem Franziskanerkogel gestanden hat sondern hier.
Gruß Rambo

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gono38
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[*] Verfasst am: 27-10-2008 um 23:28


Logisch und strategisch sicher besser gelegen als der Franziskanerkogel ist der Hanskogel bestimmt, zumal man beide Gräben, sowohl die alte Römerstrasse als auch den nach Krennhof/Gaberl führenden Handelsweg wehrtechnisch besser im Griff hatte. Geb Dir recht.
Die Burg am Franziskanerkogel könnte meiner Meinung nach auch ein Fluchtort per Geheimgang (vorher erwähnt) für Angehörige des Klosters gewesen sein. Trotzdem spricht denke ich nichts dagegen, dass in der Zeit 1000 bis 1150 beide Burgen gleichzeitig aktiv waren.
Liebe Grüsse,:cool:




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Rambo
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[*] Verfasst am: 28-10-2008 um 06:44


Wo sind dann die Funde, wo die Keramik . Was man bei den Grabungen gefunden hat, ist doch niemals von einer so wichtigen Burganlage. Die paar Stücke welche man in die Zeit der Primaresburg datieren kann sind für mich nicht Repräsentant genug.
Fundumstände sind auch teilweise sehr fragwürdig. zB. findet der Archäologe in einem Schnitt in dem ich das Planum geputzt habe, während der Mittagspause einen Halbmondring. Wir saßen alle beim Essen zusammen nur Einer steigt welch Zufall, in den Schnitt und findet dieses besondere Stück. Ohne Foto,(Es war kein Fotoapparat zur Stelle) ohne genauen Fundort hat er den Halbmondring raus genommen. (nicht einmal mit einem Nagel wurde der Fundort gekennzeichnet sondern sondern der Fund sofort aus dem Planum entnommen) In der Schicht war er und aus Basta. Natürlich wurde ich als Idiot hingestellt weil ich den Ring angeblich übersehen habe. Beim Freilegen einer Mauer der „Gradnerburg“ wird welch ein Zufall just auf dem Aushub durch den zufällig vorbeikommenden Ausgräber mitten unter dem Schutt und den unzähligen Steinen ein Steinbeil gefunden. !!!
Wo sind also die Funde welche man auf so einer wichtigen Burganlage finden sollte? Die paar Stücke machen noch lange keine Primaresburg. Auf dem Dittenberg zB. gabe es eine "Scherbenschicht" welche sich sehen lassen konnte.
Für mich kommt nur der Hanskogel in Frage. Dort sollte man suchen.
Gruß Rambo
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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 07:34


Hallo Rambo !
Ich denke, dass Krammer, Lasnik und Co. den Kogel schon längst umgegraben haben, und bei den Ausgrabungen, bei denen Du dabei warst, wollten sie
euch verarschen..., und prästentierten Funde, welche sie wahrscheinlich ganz wo anders gefunden hatten, nur um euch zu verwirren.
Hab mir am Wochenende den Hanskogel genauer angesehen. War interessant und wunderschön. Hier hat man wirklich Ausblick über den ganzen Bezirk. Allerdings ist das nichts für schlechte Kondition. Da gehts ganz schön rauf.
Gruss, Gono38




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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 08:11


@ gono38 der Zerfall der Anlage begann mit den "archäologischen Grabungen". Es wurde viel Geld und viel Arbeitskraft in diese Grabungen gesteckt im nach hinein wenn man sieht was daraus geworden ist kann man nur sagen. Das Geld wurde versenkt. (Ich habe noch alle Berichte und Zeitungsbericht dieser Grabungen, sie sind voll Entuismus und Selbstbeweihräcuerung) Mittlerweile ist ohnehin nichts mehr zu retten. Ich war am Wochenende auch oben, es war irgendwie frustrierend.
Jeder der die Anlage dort kannte bevor es zum „Gau“ kam wird verstehen was hier alles zerstört wurde und leider noch zerstört wird, wenn man die Bagger sieht die dort herumstehen
Gruß Rambo

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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 08:17


Um euch einen Überblick zu geben hier einige Bilder

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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 08:19


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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 08:19


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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 08:21


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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 08:21


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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 08:22


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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 08:23


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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 08:25


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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 08:25


Der Hanskogel ist der Schlüssel

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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 08:49


Diesen Stein habe ich auf einen neu angelegten Baggerschnitt gefunden
Vielleicht kann mir jemand sagen, wozu das Loch einmal war
Gruß Rambo

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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 09:12


Jetzt mal geraten...Fensterangel ? Sowas habe ich bei den Ausgrabungen auf Gutrat gesehen, wo mir der Ausgräber erklärt hat, das im Loch die Angel, der Drehpunkt, der Tür war, war aber auch größer. In Deinem Fall ist das ganze wohl zu klein, aber vielleicht für ein Fenster. Wie groß ist die Mulde genau? Wenn ich es richtig sehe, nur wenige cm. (Vielleicht ein Fall für die Schälchenexperten? :-))

@Rambo, was Du da über die Grabungen schreibst, hört sich ja sehr dubios an. Was sind das für Leute, die dort wühlen? Vom BDA? Private Ausgrabungsfirma? Lokale "Heimatforscher"?

Mich wundert das ganze, da in Kärnten, außer von Sondlern, kaum auf Burgen gegraben wird, was vielleicht auch gut so ist. Die Steiermark hat da wohl einen anderen Stellenwert.
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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 09:22


Auch ich habe sofort an eine Schälchen getippt. Das Schälchen wurde "herausgepickt" Der Stein ist dort nicht anstehend, erst ein paar Kilometer westlich des Fundortes findet man diese Steine
Größe des "Lochs" Durchmesser: ca 3 cm , Tiefe: ca 2 cm
Gruß Rambo
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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 09:59


Für Tür oder Fenster ist 3cm etwas klein, aber vielleicht doch Schanier. Wo genau ist der Stein rausgefallen? Mauerrest, Graben, Wall? Was wurde denn "offiziell" bei der Grabung festgestellt, was diese "Anlage" gewesen sein soll?
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[*] Verfasst am: 3-11-2008 um 20:18


Wie kann man dort noch feststellen wo ein Stein herkommt ?
Er lag irgendwo auf einer der neuen "Strassen".
Leider wurden auch die bis jetzt unter der Erde liegenden Mauern ohne Rücksicht auf Verluste weg geschoben
Gruß Rambo
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[*] Verfasst am: 4-11-2008 um 10:19


Mir fällt da auch nicht mehr viel dazu ein. Vielleicht wissen die Bauforscher ja etwas darüber. Sonst wird es wohl ein UFO (Unbekanntes Fundobjekt) bleiben.

Ich finde es Schade, dass die Mauern mit Baumaschinen bearbeitet werden. Da wäre es wohl besser, die Dinge ruhen zu lassen und die Erforschung späteren Generationen mit besseren Methoden zu überlassen. Welche Fragestellung soll mit den Ausgrabungen überhaupt geklärt werden? Ob es die Primaresburg war oder nicht?
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[*] Verfasst am: 4-11-2008 um 11:03


Es wird der Windbruch "Paula" aufgearbeitet. Dazu ist es notwendig neue Forstwege anzulegen und diese führen direkt in die Anlage. Die Gutmenschen welche vorgeben, dass sie sich so sehr für die Geschichte des Bezirks interessieren, ist das allerdings ziemlich egal. Es wird wohl nie mehr geklärt werden, was sich wirklich auf dem Franziskanerkogel befunden hat.
Wenn ihr mir versprecht, mich nicht auszulachen dann einmal meine Darstellung was sich dort oben getan hat.

1. UK Besiedelung ist auf Grund der Keramikfunde als gesichert anzusehen. Diese Keramikfunde werden jedoch bis jetzt nur in einen sehr begrenzten Bereich gemacht. Vermutlich wurden die alten „Schichten“ im Zuge des Burgbaus abgetragen so dass nur kleiner Reste übrig geblieben sind. Jetzt allerdings im Zuge der Aufräumarbeiten nach „Paula“ findet man Sporadisch die Keramik.

2. Römische Funde vor allem Münzen deuten auf eine römische Begehung hin. Allerdings ist es auf Grund der wenigen Keramiken nicht auf eine Besiedelung sondern eher auf ein "Heiligtum". Das wäre auch auf Grund der alten Verkehrswege denkbar.

3. Frühmittelalter wurde der Kogel zumindest begangen, wie die spärlichen Funde aus dieser beweisen. Wenn dort oben eine Burg aus dem 9 Jhd/ 1 Jdt. gestanden haben soll, müsste viel mehr aus dieser Zeit zu finden sein. Die Primaresburg ist wo anders zu suchen, der Franziskanerkogel sieht zwar sehr beherrschend aus aber er bringt taktisch nicht viel.
Was seiht man von oben? Das untere Gössnitztal/Pechgraben und „Schafittlgraben“ zwischen dem Franziskanerkogel und dem Hanskogel. Mehr kann man von dort oben schon nihct mehr einsehen. Das Gradnerbachtal ist völlig durch den Hanskogel verdeckt.

4. Anders sieht es jedoch um das 15 Jhd. aus. (Burg der Gradner)
Aus dieser Zeit stammen die Mauern und auch die Keramik welche ich dort gefunden habe passt sehr gut in diese Zeitepoche. Außerdem gibt es relativ viele Fund von Bolzeneisen und Pfeilspitzen aus dieser Zeit.

5. Natürlich wurde der Franziskanerkogel auch in der Neuzeit begangen. Als Kind war der Franziskanerkogel für mich ein sehr beleibter Spielplatz.

Gruß Rambo
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[*] Verfasst am: 4-11-2008 um 11:24


Wen Du sagst, dass sich die Funde eher in Grenzen hielten, und man auf einer befestigten Burg viel mehr hätte finden müssen, dann stellt sich für mich folgende Frage, da ich mich mittlerweise relativ gut in diesem Gelände auskenne. Wäre es möglich, dass die jetzige Ruine, oder was davon noch übrig ist, eigentlich nur eine Wachfunktion hatte, für die eigentliche Primaresburg am Hanskogel oder am Uraikogel, quasi als Absicherung des Westens ?
Hat am Hanskogel schon irgendjemand, ich mein ausser Dir natürlich, etwas gefunden ?? Ausser einer östlich gelegenen kleinen Bergeinbuchtung hab ich da oben nichts entdeckt. Nicht einmal Bodenunebenheiten, welche auf eine ehemalige Mauer hindeuten könnten. Ganz anders jedoch auf dem Urai-Kogel.
Da fand ich eine grosse ovale Mauer am vorgelagerten Gipfel, sowie ein kleines Gebäude, welches Steine aus dem 12Jhdt. drin hatte und einen Berg,
der voll mit Steinen bedeckt ist, und dessen Aussicht förmlich um eine Burg geschrien haben muss. Falls dort, wo ich meine einst eine Burg stand, vielleicht auch die Primaresburg, dann muss diese gewaltig gross gewesen sein, aufgrund der gesehenen Bodenkonturen. Aber warum hat das noch niemand untersucht von den Herren Archäologen ??
Gruss Gono38




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[*] Verfasst am: 4-11-2008 um 11:36


...und was noch für den Urai spricht, sind weitere Punkte: 1.Besteht dieser Berg zur Gänze aus Mamorstein, welcher unter anderem für eine Burg benötigt hätte werden können, ohne ihn durch die Weltgeschichte transportieren und 2. bezogen schon einst die Römer genau von diesem Berg ihren Mamorstein, d.h 3.Wäre es doch sinnvoll gewesen, genau am Gipfel dieses Berges eine Burg zu haben. Die könnte jedoch aber schon viel, viel älter gewesen sein, als wir alle denken.....
Gruss Gono38




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[*] Verfasst am: 4-11-2008 um 11:52


Warum dort keiner war, weil es keinen Interessiert. Es werden Forschungsergebnisse der Vergangenheit nicht hinterfragt. Außerdem ist es sicherlich wichtig gewesen, dass die Primaresburg auf dem Franziskanerkogel stand, wurden doch die Grabungen von der Gemeinde Lankowitz finanziert. Einen wirklichen Beweis konnten jedoch selbst die Grabungen nicht erbringen. Dafür hat noch keine Archäologe oder Historiker den Hanskogel begangen, dort findet man mehr als nur alte Kalkbrennöfen.
Die Mauern vom Franziskanerkogel sind die Reste der Gradnerburg welche "Nebst der Primaresburg" gebaut wurde. Wohlgemerkt NEBST nicht drauf. Wer auf dem Franziskanerkogel eine Burg baut hat schon verloren. Vom Hanskogel aus kann man dieselben Gräber und Täler kontrollieren wie vom Franziskanerkogel und auch noch das Gradnerbachtal. Vor allem sieht man vom Franziskanerkogel nicht was aus Süden, dem Bereich Piber kommt.
Hinterfragen sollte man auch warum es die alte Kirche St. Johann gibt. Sie steht ja wirklich sehr abseits allerdings kann man locker innerhalb kürzester Zeit nach Lankowitz gehen. Wegen der paar Bauernhöfe wird man diese Kirche nicht gebaut haben. Schau dir die Kirche einmal genauer an, schau dir die Bauphasen an und du wirst zu grübeln beginnen.

Nun zur Primaresburg:
Wir dürfen niemals vergessen dass es damals nach heutiger Sicht nur drei Burgen in der „Mark“ gegeben hat. Hengistburg, Dittenburg und Primaresburg. Also war die Primaresburg eine wichtige Burg.
Es kann sicherlich angenommen werden, das diese Burg kein Steinbau war, sondern eine Holzburg. Gerade das braucht aber wieder große Geländeveränderungen um diesen Holzturm zu schützen. Wall und Graben ist notwendig. Gar nicht weit vom Franziskanerkogel ( in deiner Wohngemeinde) Steht so ein Turmhügel mit einer Wall und Grabenanlage. Dort kann man sich einen Eindruck gewinnen wie das einmal ausgesehen hat.
Gruß Rambo
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Egon das Schwert
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[*] Verfasst am: 10-11-2008 um 21:58
War dieser Felsen Teil der Primaresburg ??? Jedenfalls passt er so nicht in die Landschaft.....



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[*] Verfasst am: 11-11-2008 um 07:07


Ich sehe zwar kein Bild aber ich kann mir vorstellen welche Felsen du meinst.
Nein obwohl sich in der Nähe eine Zisterne befindet.
Überhaupt "Primaresburg" je mehr vom Franziskanerkogel und der "Anlage" zerstört wird, um so sichere bin ich mir mit meiner These das di Primaresburg nicht auf dem Franziskanerkogel gestanden hat. Dort stand eine Burg der Gradner aus dem 15 Jhd. Nicht ausschließen möchte ich allerdings das nicht ein Turm oä. Welcher zur Primaresburg gehörte dort stand. Die meisten Funde allerdings sind aus dem 15 JHd
Hier ein Armbrustbolzen den ich Anfang November gefunden habe er lag frei auf einer der "Forststrassen" So sieht er leider auch aus, er muss schon länger Zeit dort gelegen haben. Ich datiere ihn 15 JHd

Hier ein Link zu einer Broschüre der sicherlich von Interesse für die Forschung nach dem Standort der Primaresburg ist.
http://www.hundeschule-murtal.net/lui/diverses/Hanskogel-1.pdf
Gruß Rambo

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[*] Verfasst am: 11-11-2008 um 10:21


Hallo Rambo !
Schöne Geschichte....könnte wahr sein.
Allerdings, ob man wirklich bis Flavia Solva(heutiges Leibnitz) sehen konnte bezweifle ich zwar etwas, aber bitte.
Trotzdem, die Aussicht war und ist ist sensationell.
Was würde es eigentlich bedeuten, wenn du es beweisen könntest, dass die Primaresburg am Hanskogel stand ?
Hättest Du es den Herren Lasnik, Herbert und Co. gegeben, oder geht es Dir um etwas anderes ?
Gruss, Gono
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