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Autor Betreff: Hausberg Gaal bei Knittelfeld
Der Galler
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[*] Verfasst am: 24-2-2008 um 11:45
Hausberg Gaal bei Knittelfeld



Der Wehrbau von Gaal, Stammsitz der Galler ist heute verschollen.
Als Standort vermutet Baravalle ihn auf der letzten Rückfallkuppe eines vom Ringkogel nach Südosten ziehenden Rückens,der etwa 1000 Schritte östlich der Ortschaft Gaal in das Tal vorspringend, die nach 3 Seiten steil abfällt und wo heute eine kleine Kapelle steht.

Erstmalige Erwähnung des Wehrbaus im 12. Jahrhundert (1154), wurde aber bereits im 14. Jahrhundert verlassen.
Danach war der Stammsitz das heutige, gegenüberliegende Schloß Wasserberg.

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Der Galler
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[*] Verfasst am: 24-2-2008 um 11:46
Hausberg Gaal





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Der Galler
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[*] Verfasst am: 24-2-2008 um 11:48
Hausberg Gaal



Die Kalvarienbergkapelle, wo Baravalle den Standort vermutet.

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Der Galler
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[*] Verfasst am: 24-2-2008 um 11:48
Hausberg Gaal





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Egon
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[*] Verfasst am: 24-2-2008 um 19:44


Das mußte also oberm Haus vom Trenk Hias beziehungsweise den Garagen der Wasserberger sein

Meiner Information(Burgen & Schlösser /Ebner ) nach war der Gallerhof in der Graden der Sitz der Galler -
das alte Haus wurde vom Moar Gust zugunsten eines Neubaus entfernt - wäre auch erklärbar , denn nicht weit von dort ist am Tremmelberg Gold abgebaut worden
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Der Galler
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Motto: Lass dich nicht gehen, geh selbst

[*] Verfasst am: 25-2-2008 um 20:59


Hallo Egon!
Du liegst mit Deiner Vermutung goldrichtig (bist wohl ein "Insider"). Am leichtesten findest du die Kapelle, wenn Du vom Schloß Wasserberg in Richtung Dorf gehst und direkt vor der ehemaligen Tischlerei Mitteregger rechts hinauf gehts. Dort kommst Du zum Auffangbecken der Wildbachverbauung, das man nach links durchquert. Folge dann dem Fußpfad nach oben.

Beim Stammsitz der Galler gehen die Meinungen auseinander. Diesen von Baravalle vermuteten Standort auf der Rückfallkuppe hält Walter Brunner für einen Eppensteiner Wehrbau, schließt also jenen für den Gallerhof aus.

Baravalle schreibt weiter: Es scheint merkwürdig, das dieses Geschlecht den Stammsitz so früh verlassen hat und keinerlei Erinnerung daran in den Aufzeichungen bewahrte. Hier könnte nur eine eingehende lokale Forschung, die sich mit dem ganzen sogengenannten Undrimagau beschäftigen müßte, vielleicht Klarheit schaffen.
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Egon
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Motto: No Mood

[*] Verfasst am: 26-2-2008 um 09:49


Zitat
Ursprünglich verfasst von Der Galler
Hallo Egon!
Du liegst mit Deiner Vermutung goldrichtig (bist wohl ein "Insider").

Hallo Galler - da könntest Du schon echt haben ;)



Aus dieser Kapelle stammt übrigens der "Gaaler Cristus "
eines der bedeutensten frühromanischen Holzplastiken - hängt jetzt im Ferdinandeum in Innsbruck
Das Bild hängt bei der Trattenbäurin - ein paar andere Gaaler Bilder sind auf meiner Homepage


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Piet Heyn
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[*] Verfasst am: 11-10-2009 um 23:21


Hallo Egon, der Galler

Gibt es Hinweise auf Bodenfunde oder Mauerreste beim Kalvarienberg? Ich halte es für durchaus möglich, dass der bereich des kalvarienberges, bez. der bereich wo die kapelle steht bereits viel früher besiedelt war und hier eventuell auch ein vor christlicher Kultplatz oder eine Höhensiedlung sich befand. Dies würd natürlich nicht ausschliessen, dass sich daraus der Stammsitz der Galler (Gaaler - Geuler) entwickelt hat. Soviel ich weiss ist ja Wasserberg und das umliegende Land besitz von Seckau bzw Salzburg gewesen. Gibt es in Seckauer Akten oder Chroniken keine Aufzeichnungen? Ich werde mal beim BDAin Graz anfragen, ob hier Bodenfunde bekannt sind.
mfg Piet
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Rüdiger
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[*] Verfasst am: 10-1-2010 um 19:21


@ Galler
Kannst Du mir mehr über den Goldabbau auf dem Tremmelberg sagen - davon habe ich noch nie gehört, stelle aber fest, dass an den unglaublichsten Stellen Bergbau betrieben wurde.
Danke im Voraus!




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Rambo
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Motto: No Mood

[*] Verfasst am: 11-1-2010 um 11:54


Topographisch-statistisches Lexikon der Steiermark
Josef Andreas Janisch 1878
Die Gemeinde wird auch häufig Gall, in der Gail geschrieben und es findet sich auch ein gleichnamiges Edelgeschlecht, von denen Dietmar und Otto von der Gail 1245, Leo von der Gail, dann Werner von der Gail letzterer Domkapitelpfarrer von Salzburg dann Probst zu st. Marein und Seckau bekannt sind. Ob aber diese von den Pfarrdorfe Gall den Namen haben und dort begütet und sesshaft waren. Dürfte schwer zu ermitteln sein, da in und um Gall keine Spuren eines ehemaligen Schlosses oder einer Feste zu finden sind.

Nun zum Goldvorkommen

Alfred Seebacher Mesaritsch "Gold in den steirischen Bergen"
1974
Eine Meile von Judenburg beim Schloss Reifenstein in dem ersten Gräblein, gegen Gasendorf hat es einen Wasserkies, der Star hält 93 silber.
Zwischen Pölshals allda hat es Granaten und gelbes Glaserz aber fest zu hauen, doch reich an Gold
Ebenso bei der Plainbachmühl
Mehr an der Schraugwand, wenn man aus dem Pölshals in die Gall hinübergeht, allda hat es mancherlei Erz

Gruß Rambo
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Rüdiger
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[*] Verfasst am: 11-1-2010 um 15:22


Vielen Dank und alles Gute!
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